Luxussachen – LS IM GUCCI FIEBER

Guccimania, Gucci Hype, we all love Gucci. Kaum ein anderes Label hat es auf diese Weise geschafft, mit solch einem großen Getöse wieder aus der Versenkung aufzutauchen.
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Die neue It-Bag, ein cooler Gürtel, Pullis mit Logos und Mustern übersät. Doch ist Gucci natürlich mehr als das. Einst ein italienisches Traditionshaus, heute Symbol für die high-class Massenkonsum Gesellschaft. Eine Uniform der Blogger, Influencer und Hobby-Poster. Unter Alessandro Michele ist das Label in ganz neuem Glanz erschienen. Er hat es verstanden, den Zeitgeist der Mode zu erkennen und auf den Punkt zu bringen.
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Wer die Serie „Girlboss“ schon gesehen hat, ist garantiert in der Szene hängen geblieben, in der Sophia diesen ultra coolen vintage Pullover trägt. Natürlich von Gucci. Da mussten wir gleich die Laptops aufklappen und auch nach solch einem heißen Teil schauen. Warum nicht bei Gucci gucken? Weil er dort einfach mal 800€ kostet. Das lieben wir ja so an vintage. Das stöbern, die Geschichte hinter dem Teil, die Freude, wenn wir etwas ganz besonderes zu einem tollen Preis ergattert haben. Das Prinzip ist übrigens in der Serie super beschrieben (kann ich nur empfehlen ;))
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Natürlich merken auch wir bei Luxussachen die große Nachfrage nach den begehrten Taschen und Accessoires des allseits geliebten Modehauses. Stöbert gerne ein bisschen durch unseren Store, das ein oder andere Juwel findet sich auch bei uns. Da wär selbst der Profi Sophia neidisch 😉  Oder mal anders gefragt: Du hast echt genug davon und willst deine Gucci- Sachen los werden? Dann gib deinen Schätzen ein neues  zu Hause bei luxussachen.com, es gibt garantiert begeisterte Abnehmer !

Quelle luxussachen-blogpost-luftballons

Luxus-Wohnungen: Das sind die 10 teuersten Wohnungen der Welt

Die teuersten Wohnungen der Welt bestaunen nicht nur durch einzigartige Architektur, sondern auch die Quadratmeterpreise suchen ihresgleichen. Wir zeigen Ihnen Einblicke in das internationale Luxus-Segment auf dem Wohnungsmarkt und präsentieren die zehn teuersten Wohnungen der Welt.

Tour Odéon – Die teuerste Wohnung der Welt

Zwei über 170 Meter hohe Türme sowie ein Swimming-Pool auf dem Dach machen das Tour Odéon in Monacco zum Inbegriff von Luxus. Aber die Sache hat nur einen Haken: der Kaufpreis in Höhe von etwa 300 Millionen Euro.

Die Penthouse-Wohnung in dem Wolkenkratzer misst eine Fläche von 3.300 Quadratmetern – und bietet dem stolzen Besitzer einen atemberaubenden Blick über die Küstenregion Côte d’Azur. Zur weiteren Aussattung zählen etwa mehrere Saunen und Pools, ebenso wie verschiedene Wellnessbereiche und ein persönlicher Concier- und Chauffeurservice.

Immerhin: Mit einem Quadratmeterpreis von knapp 91.000 Euro liegt die Luxus-Wohnung trotzdem nur im Monacco-Durchschnitt. Deutlich heftiger schlägt hingegen das derzeit teuerste Appartment der Welt zu Buche: Das 430 Quadratmeter große Appartment befindet sich in Hongkong und kostet inklusive Pool und vier Schlafzimmern fast 184.000 Euro – pro Quadratmeter.

Der internationale Luxus im Vergleich mit dem deutschen Markt

Noch bevor die Luxus-Wohnung überhaupt erbaut wurde, beurkundete der Notar im vergangenen Jahr die teuerste Eigentumswohnung der Bundesrepublik. In Berlin kostet das Traumobjekt mit einer Deckenhöhe von acht Metern 31.880 Euro pro Quadratmeter, insgesamt also über 12 Millionen Euro.

Nur etwas mehr als 400 Meter vom Brandenburger Tor entfernt, steht das „The Wilhelm“ – eine deutsche Luxus-Wohnung der Extraklasse. Insgesamt 165 Wohnungen sollen bis 2019 fertiggestellt werden, das Gesamtvolumen beträgt über 100 Millionen Euro.

Ebenfalls in der Landeshauptstadt angesiedelt, ist der Wohnturm „Living Levels“, direkt an der ehemaligen Berliner Mauer. Das Penthouse in der 13. Etage kostet knapp 13 Millionen Euro beziehungsweise 17.000 Euro pro Quadratmeter.

Die teuersten Wohnungen in München

 

Auch in Bayerns Hauptstadt gibt es einen immer weiter wachsenden Markt für Immobilieninvestments in Luxusimmobilien. Eine davon ist der Wohnturm“The Seven“. Das Projekt enthält ein riesiges Penthouse, welches 700 Quadratmeter misst und sich über zwei Stockwerke erstreckt. Der Kaufpreis liegt bei mehr als 14 Millionen Euro, der Quadratmeter kostet somit über 20.000 Euro.

Die teuersten Wohnungen in Frankfurt

In Deutschlands Bankenhauptstadt, genauer im Westend, wird ebenfalls immer mehr anspruchsvoller Wohnraum nachgefragt. In der 12. Etage des „Onyx-Turm“ wurde das Penthouse mit privatem Fitnessbereichs für knapp 7 Millionen Euro angeboten. Bei einer Fläche von 464 Quadratmetern bedeutet das einen Preis von ungefähr 15.000 Euro pro Quadratmeter.

Die teuersten Wohnungen in Hamburg

In der an der Elbe gelegenen Hansestadt wird über der Elbphilharmonie, in der 26. Etage, ein 340-Quadratmeter großes Penthouse verkauft, das teuerste der Stadt und derzeit der exklusivste Wohnraum Deutschlands. Das Areal in rund 110 Metern Höhe kostet bis zu 11,9 Millionen Euro. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 35.000 Euro. Im Vergleich der deutschen Kaufpreise ein unfassbarer Wert, international jedoch kaum der Rede wert.

Insgesamt lässt sich sagen, dass auch in der Bundesrepublik die Preise für Wohnraum konstant ansteigen, diese jedoch noch lange kein internationales Top-Niveau erreicht haben. Und trotzdem ist dieser exklusive Wohnraum lange nicht für jedermann bezahlbar – das wird wohl auch weiterhin so bleiben.

Die Absurdität eines Quadratmeterpreises von 35.000 Euro, kann dies an einem banalen Vergleich dargestellt werden: In der Stadt Krefeld liegt der Durchschnittliche-Kaufpreis pro Quadratmeter bei knapp 1.330 Euro. Dementsprechend könnte man sich statt der 340-Quadratmeter für 11,9 Millionen Euro in Hamburgs modernem Wahrzeichen eine 8.947 Quadratmeter große Wohnung in Krefeld leisten.

Zu rechtfertigen sind die Preise allerdings mitunter durch den Standort, die Aussicht, oder ebenfalls, weil viele Luxus-Wohnungen Unikate von bekannten Designern sind. Außerdem ist der Faktor der Wertsteigerung zu berücksichtigen. Die Wertschwankungen einer „normalen“ Wohnung wird niemals vergleichbar mit einem als Einzelstück gefertigten Luxus-Apartment in der Elbphilharmonie sein.

Stadt
Projekt
Quadratmeterzahl
Kaufpreis in €
Preis pro Quadratmeter in €
Monaco Tour Odéon 3.300 300 Millionen 91.000
Hongkong Appartment 430 über 79 Millionen 184.000
Berlin Living Levels 750 13 Millionen 17.350
Berlin Zirkus Berlin 232 6,25 Millionen 25.000
München The Seven 700 über 14 Millionen 20.000
Frankfurt Onyx-Turm 464 7 Millionen 15.100
Hamburg Elbphilharmonie 340 11,9 Millionen 35.000

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Wo Luxus-Wochenenden und billige Dates am teuersten sind

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(Fast) ganz Deutschland weilt dieser Tage im Sommerurlaub. Die Grafik von Statistazeigt: Was ganze Familien für zwei Wochen Mallorca ausgeben, geht in den teuersten Städten der Welt ohne Probleme für ein einzelnes Wochenende drauf.

Die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen nennt es den “Weekend Getaway Index”: Um die Lebenshaltungskosten in den Metropolen der Welt anschaulich zu machen, haben die Volkswirte der Bank unter anderem berechnet, was ein zweitägiger Luxus-Wochenendurlaub in Zürich, Oslo und Co. kostet. Luxus-Aufenthalt bedeutet für sie: ein Fünf-Sterne-Hotelzimmer für zwei Nächte, vier Mahlzeiten (je zwei in Pubs und zwei in Restaurants), ein Mietwagen, zwei Pint Bier, vier Liter Softdrinks sowie “ein bisschen Shopping” (eine Jeans und ein Paar Sportschuhe).

“Zürich”, so hält die Bank ganz allgemein fest, “bleibt der teuerste Ort, um eine Menge Dinge zu tun und zu kaufen, hat aber auch die höchsten Durchschnittslöhne.” Für Wochenendausflügler sei trotzdem Mailand das teuerste Pflaster – primär seien die Hotels vor Ort dafür verantwortlich.

Zürich führt derweil bei “billigen Dates”: Im Schnitt 195 Dollar müsste man hier für zwei Kinokarten, einige Biere, zwei Mahlzeiten in der Kneipe und eine Taxifahrt aufwenden – so definiert die Deutsche Bank günstige Verabredungen. In Oslo und Tokio, den nächstgünstigeren Städten, werden dafür nur gut 163 Dollar fällig.

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Studentin erforscht Jetset-Leben: “Superreiche reden gern über ihre Yachten”

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SPIEGEL ONLINE: Frau Spence, Sie schreiben Ihre Doktorarbeit in Geografie über Superreiche und ihre Yachten. Das klingt wenig wissenschaftlich. Wie lange haben Sie gebraucht, um dafür einen Doktorvater zu finden?

Spence: An unserem Institut gibt es mehrere Dozenten, die auf die Geografie der Meere spezialisiert sind, die waren gleich von dem Thema begeistert. Von anderen bin ich anfangs ausgelacht worden. Aber Superreiche sind extrem einflussreich – und wir wissen fast nichts über sie. Das haben mittlerweile auch andere Wissenschaftler erkannt und forschen zu dem Thema.

 

SPIEGEL ONLINE: Und was genau untersuchen Sie?

Spence: In meiner Bachelor- und Masterarbeit ging es um die Mobilität der Superreichen und das Zusammenleben an Bord. Jetzt beschäftige ich mich mit dem Markt für Yachten. Sie sind eine merkwürdige Wertanlage: Im Gegensatz zu Kunst oder Immobilien verlieren sie permanent an Wert. Und dass Yachten schwimmen, ist für viele Besitzer nur ein Nebenaspekt, ein weiteres nettes Detail. Sie baden auch nie im Meer. Viel wichtiger ist ihnen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

SPIEGEL ONLINE: Und das ist wo?

Spence: Immer da, wo die anderen Superreichen sind. Samstagabend liegen zum Beispiel alle Yachten im Hafen von Saint Tropez, Sonntagmorgen ankern alle in einer Bucht, dann trifft man sich im nächsten Hafen und so geht es von Mai bis September die ganze Mittelmeerküste entlang. Von den Crews wird die Strecke der “Milk Run” genannt, weil sich ständig alles wiederholt.

ARCHIV – Die Luxusjacht ‘Eclipse’ von Roman Abramovich ankert am 05.07.2013 in der Bucht von Villefranche-sur-Mer bei Nizza (Frankreich). Foto: SEBASTIEN NOGIER (zu dpa Sommer, Sonne, Sand und Promis: Mittelmeer lockt Stars aus aller Welt vom 26.08.2013) +++(c) dpa – Bildfunk+++ |

SPIEGEL ONLINE: Macht Reichtum einfallslos?

Spence: Na ja, wenn es um das Design der Yachten geht, sind viele sehr kreativ. Ich finde es faszinierend, was es da alles gibt – zum Beispiel Hubschrauberlandeplätze, die sich auf Knopfdruck in eine Disko oder einen Pool verwandeln lassen. Und die Jüngeren sind auch bei den Routen experimentierfreudiger und starten sogar Polarexpeditionen.

SPIEGEL ONLINE: Wie haben Sie denn für Ihre Arbeit recherchiert?

Spence: Nach meinem Schulabschluss habe ich ein Jahr lang als Stewardess an Bord einer Jacht gearbeitet und dann immer wieder in den Semesterferien. In den letzten zehn Jahren war ich auf sieben Schiffen unterwegs. So bin ich auch auf die Idee zu der wissenschaftlichen Arbeit gekommen. Für meine Doktorarbeit habe ich an Land recherchiert: Ich habe sechs Monate bei einem Makler für Yachten in Monaco gejobbt.

The largest private yacht in the world, ‘Azzam’, is moored at Marina Port Tarracon yachting harbour in Tarragona, Catalonia, north-eastern Spain, 11 December 2014. The 180m-in-length ‘Azzam’ will spend the winter in this marina. EPA/JAUME SELLART +++(c) dpa – Bildfunk+++ |

SPIEGEL ONLINE: Dann sind Sie eine Under-Cover-Wissenschaftlerin?

Spence: Nein, ich gehe damit ganz offen um. Die meisten Superreichen sind auskunftsfreudiger, als man erwarten würde. Sie reden gern über ihre Yachten.

SPIEGEL ONLINE: Und wie gehen sie mit dem Personal an Bord um?

Spence: Sehr freundlich, ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Die Jachtbesitzer haben ja auch ein Interesse daran, eine gut gelaunte Crew an Bord zu haben. Klar, bei einigen Anordnungen wundert man sich schon. Aber hey, in welchem Studentenjob verdient man schon 2000 bis 2500 Euro im Monat und hat null Lebenshaltungskosten?

SPIEGEL ONLINE: Dafür ist man aber auch rund um die Uhr im Einsatz, oder?

Spence: Ja, das schon. Als Stewardess arbeitet man viel, die Arbeit ist hart, und man muss mit anderen auf engstem Raum leben. Aber mir war es das immer wert. In der Regel hat man jede Woche einen Tag frei – und ist dann schon dort, wo andere in Urlaub hinfahren. Die Aufgaben an Bord rotieren auch. Üblicherweise besteht die Crew aus zehn Leuten, davon vier Stewardessen. Einen Tag verbringt man zum Beispiel mit Bettenmachen und Putzen, am nächsten kümmert man sich um die Gäste, dann ist Waschen und Bügeln dran. Da muss man nicht die ganze Zeit lächeln und kann auch mal Musik hören.

SPIEGEL ONLINE: Und welche Anordnungen konnten Sie nicht nachvollziehen?

Spence: Naja, beim Schrubben und Polieren kommt man sich schon manchmal komisch vor. Die Duschen sind zum Beispiel grundsätzlich mit Marmor verkleidet, dabei gibt es kein Material, das schneller Kalkränder bekommt. Also muss nach jedem Duschen alles neu poliert werden. Nach jedem Duschen! Und der Crew wird es auch gern überlassen, ungeliebte Gäste wieder loszuwerden.

SPIEGEL ONLINE: Wie das?

Spence: Es werden ganz gern mal junge Frauen aufs Schiff eingeladen, dann wird gefeiert – und irgendwann gehen die Jachtbesitzer oder deren Söhne ins Bett und sagen der Crew, dass am nächsten Morgen abgelegt werden soll. Gesetzlich ist genau festgelegt, wie viele Menschen auf See höchstens an Bord sein dürfen. Also bleibt einem gar nichts anderes übrig, als mitten in der Nacht herumzugehen und den Gästen zu sagen, dass sie jetzt gehen müssen.

SPIEGEL ONLINE: Und wie reagieren die Leute?

Spence: Viele sind enttäuscht, weil sie gedacht hatten, sie dürften jetzt mitreisen. Aber größere Probleme gemacht hat mir nie jemand.

SPIEGEL ONLINE: Heuern Sie nach der Doktorarbeit wieder auf einer Jacht an?

Spence: Nein, damit bin ich jetzt durch. Es war eine tolle Erfahrung, aber nach zehn Jahren habe ich das Gefühl, ich kenne jetzt alles. Im Jachthandel zu arbeiten könnte ich mir schon eher vorstellen. Mal sehen, was noch kommt.

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Hotels tun alles für den Gast – sie waschen sogar Geld

 
Luxushotels lassen sich eine Menge einfallen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Sie lassen Rosenblütenblätter im WC schwimmen und servieren Cappuccino mit Goldstaub. Doch es geht auch noch verrückter.

 

Der Pianist wartet, bis der Gast seine Suite im „Grand Resort Lagonissi“ in Athen betritt, dann spielt er dessen Lieblingssong. Im „The Mark Hotel“ in New York nimmt ein Schneider Maß, rund um die Uhr. Die Gäste des „Burj al Arab“ in Dubai erhalten bei der Anreise ein goldenes iPad – leihweise. Und in den WC-Schüsseln des „Grand Hotel a Villa Feltrinelli“ in Gargnano schwimmen einzeln gezupfte Rosenblütenblätter.

Ist dieser Aufwand übertriebenes Chichi oder angemessener Highend-Luxus in der Hotellerie? Personalisierter Service und die Liebe zum Detail gelten im Gastgewerbe als Alleinstellungsmerkmal, zumindest dann, wenn Geld keine Rolle spielt. Denn ab fünf Sternen aufwärts fehlt es an anderen Differenzierungen.

Concierges filtern Gästedaten und haben Netzwerke

Luxuriös sind die Hotels alle, teuer auch. Deshalb versuchen Hoteliers, Wünsche und Vorlieben ihrer Gäste präziser aufzuspüren. Was angesichts digitaler Transparenz nicht allzu schwer ist.

Zur Begrüßung wird zum Beispiel der Früchtecocktail serviert, den man vor ein paar Wochen bei Facebook geliked hat. Concierges filtern, diskret versteht sich, allerlei Gästedaten, sie haben Netzwerke geknüpft und eine Gesichtskennung entwickelt, auf die selbst das FBI neidisch wäre.

„Wir organisieren alles, was nicht illegal ist“, sagt Christoph Hundehege, Head Concierge im Berliner „Waldorf Astoria“. „Wir prüfen alle Wege, bevor wir das N-Wort benutzen.“ N steht für Nein.

So ermöglicht er doch noch eine Schatzsuche für Kinder auf der Berliner Museumsinsel. Maiglöckchen im Winter. Champions-League-VIP-Karten in letzter Minute. Der persönliche Raumduft wird unterdessen vom Fragrance Master gemischt, auf Kopfkissen, Bettwäsche, Handtücher versprüht.

Chambermaid making bed in hotel room

 

Auch während des Aufenthalts bleiben die Gäste unter Beobachtung. Nicht nur wegen des persönlichen Geschenks, das manche Gäste zum Abschied erhalten. Wie die Yogamatte für denjenigen, der über die Rezeption einen Yoga Instructor gebucht hat. Oder den vergriffenen Helmut-Newton-Band für einen Stammgast, den der Concierge eigens bei einer Auktion ersteigert hat. „Solche Kleinigkeiten zeigen, dass wir zuhören“, sagt PR-Chefin Marie Wellmann.

Geldwäsche im Hotel „Westin St. Francis“

Andere klotzen lieber. Wie das „Emirates Palace“ in Abu Dhabi, das seinen Spezial-Cappuccino mit Goldstaub serviert, der Milchschaum zu einer Moschee geformt. Badeöl mit Blattgold steht am Badewannenrand in einem Schweizer Hotel. Im „Ritz-Carlton South Beach“ in Miami lässt man sich gern von einem tanning butlerden Rücken mit Sonnenschutz eincremen.

Care for a late afternoon  cappuccino? Come in and sample this cup of luxury any day in Le Café or our new Café by the Fountain!

Manche Service-Ideen sind so einfallsreich, dass sie zum Klassiker werden: Clean money gibt es im Hotel „Westin St. Francis“ in San Francisco, und das seit 1934. Das Haus beschäftigt wohl den weltweit einzigen hauptamtlichen coin washer der Hotellerie. Er wäscht Münzgeld, damit sich niemand die Hände schmutzig macht.

 

Doch niemand will mehr in der Luxushotellerie einen livrierten Butler, der hüstelt, sobald man mit Flipflops zum Dinner schlappt. Ausnahmen sind vielleicht Hotels wie das „Dorchester“ in London, wo in der Bar noch Krawattenzwang herrscht. Manche Traditionen aber bleiben erhalten, weil sie so drollig sind. Im Wiener „Hotel Imperial“ bringt ein Butler zum Frühstück, den Tablets und iPads zum Trotz, die papierne Zeitung aufs Zimmer, und zwar frisch gebügelt.

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Thai Airways – Neue First Class im Airbus A380

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Nach den guten Erfahrungen mit Thai-Airways vor zwei Jahren auf den Strecken Frankfurt-Bangkok-Sydney und Frankfurt-Bangkok-Hongkong, jeweils in der First Class war ich dankbar für die Einladung an den Stand der Thai-Airways auf der ITB-Reise und Tourismusmesse in Berlin in diesem Jahr.

Thai Airways war für mich schon immer die Verkörperung von außergewöhnlichem Service mit der Freundlichkeit Asiens, perfekte Gastfreundschaft und eine Verbindung interessanter Flugziele und dazu Star-Alliance Mitglied und für mich als Vielflieger somit perfekt.

Nachdem nun auch Thai-Airways über den A380 verfügt und dieser primär zunächst auf den Strecken von Frankfurt nach Bangkok und Paris nach Bangkok eingesetzt wurde, war es an der Zeit, sich vom neuen Komfort vor Ort zu überzeugen, bevor es dann in den nächsten Monaten auch einen längeren Test geben wird.

Der neue First-Class-Sitz der Thai Airways ist sehr komfortabel und bietet ausreichend Platz, ebenfalls ist die neue First-Class-Kabine hell und freundlich gestaltet und bietet neben dem Wifi-Empfang, natürlich wieder das à la Carte Menue, sowie Komfort ab Checkin in Frankfurt, bis hin nach Bangkok und weiter zum Endziel.

Neben der First-Class gibt es aber auch durchweg positive Erfahrungen in der neuen Business Class der Thai Airways, sowie dem gesonderten Flugbericht über die Erfahrungen in der Economy Class auf der Strecke von Singapur nach Bangkok. Hier ist der Komfort deutlich besser als bei einigen Mitbewerbern auf der Strecke, sowie ein gutes Audio/Video-System, genügend Platz und sehr gute Preise.

Demnächst folgen dann weitere ausführliche Berichte und Bewertungen über die Flüge mit Thai-Airways von München oder Frankfurt nach Bangkok und dann vermutlich weiter in den Süden des Landes.

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Sonderedition für Ruinart von Ron Arad


Wer noch ein wirklich exklusives Geschenk für einen Champagner-Fan sucht, der sonst schon alles hat, sollte möglichst schnell bei Ruinart in Frankreich anrufen. Denn von diesem von Künstler Ron Arad entworfenen Luxus-Set gibt es nur fünf Exemplare. Und das – natürlich – zu einem stolzen Preis.

 

Ein in Falten gelegter Champagner-Kühler von Ruinart. Glänzend und spiegelnd. Als wäre das Material weich wie Alufolie. Das von Design-Ikone Ron Arad entworfene Objekt besteht jedoch aus hartem Metall, genauer gesagt Zinn. Bei der Herstellung des Projektes waren genau diese Falten die Herausforderung.

Champagner-Kühler von Ron Arad für Ruinart

Der Londoner Ron Arad, der unter anderem den legendären Rover-Sessel und das Bookworm-Bücherregal entworfen hat, arbeitet bevorzugt mit Metall. Etwa bei seiner Serie „Pressed Flowers“, de wir die Ruinart-Kühle raus zerdrücktem Metall bestehen. Für die Umsetzung des Ruinart-Projektes arbeitete Arad mit einem traditionsreichen Zinngießer-Familienunternehmen im französischen Anjou zusammen, dessen außerordentliches Know-How sehr hilfreich beim Gießen, Polieren  und Gravieren war.

Limitert auf fünf Stück

Jeder der insgesamt fünf verkäuflichen Kühler ist einzigartig. Sie sind zudem vom Künstler signiert und nummeriert – echte Sammlerstücke eben. Immer passt perfekt eine Magnum-Flasche Ruinart-Champagner hinein. Geliefert wird der von Ron Arad designte Kühler darum auch mit einer Magnum-Flasche des Blanc de Blanc von Ruinart. Weiße Handschuhe und ein Reingungssatz sind ebenfalls Teil der streng limitierten Edition – Fingerabdrücke lassen sich auf dem glänzenden, begehrenswerten Objekt eben nur schwer vermeiden. Eine edle Holzkiste dient der Aufbewahrung des Sets. Bleibt noch die Frage nach dem Preis: 5000 Euro.

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Die Beckhams wollen „Abbotswood“ kaufen

Zusätzlich zur Luxusvilla in London haben die Beckhams nach einem Zweitwohnsitz auf dem Land gesucht. In der Grafschaft Gloucestershire wurden sie fündig. „Abbotswood“ liegt 90 Autominuten von der britischen Hauptstadt entfernt in der Landschaftsidylle der Cotswolds. Das historische Luxusanwesen mit einem Preis von 27 Mio. britischen Pfund ist die teuerste Immobilie, die derzeit in Großbritannien auf dem Markt ist.

Wenn Victoria (41) und David Beckham (40) nach einem Landsitz für ihre sechsköpfige Familie Umschau halten, dann darf es gern etwas mehr sein. Allein das Abbotswood genannte Herrenhaus verfügt über zehn Schlafzimmer und sechs Bäder. Dazu zwei repräsentative Empfangshallen, weitere Wohn-, Speise- und Ankleidezimmer sowie einen Billardsalon. Das Interieur des hochherrschaftlichen Gutshauses erinnert mit seinen offenen Kaminen, Ölgemälden, antiken Kronleuchtern und schweren Samtvorhängen dabei wirklich an einen Palast.

Ein Herrschaftshaus mit Tradition und Geschichte

Das Haus wurde 1862 erbaut, doch die Geschichte des insgesamt stolze 313 Hektar oder drei Quadratkilometer Gesamtfläche umfassenden Anwesens reicht weiter bis ins Jahr 1263 zurück. Es war Besitz von Richard, Earl von Cornwall, dem Bruder von Henry dem III., später von Sir Robert Atkyns. Um 1900 kaufte es Mark Fenwick. Als enthusiastischer Gärtner ließ er sich die umliegenden Gartenanlagen von Edwin Lutyens anlegen, der als einer der besten Landschaftsarchitekten Englands dieser Zeit gilt.

Platz für 380 Fußballfelder auf dem teuersten Anwesen Englands

Noch 13 weitere Gebäude – Cottages, Farm-, Wach- oder Brückenhäuser – stehen darüber hinaus auf dem riesigen Grundstück. Das Gelände mit gepflegtem Landschaftspark und zwei Seen ist so weitläufig, dass 380 Fußballfelder darauf Platz hätten. Der neue „Beckingham-Palace“ ist mit einem Kaufpreis von umgerechnet rund 38 Millionen Euro entsprechend auch die teuerste Immobilie, die augenblicklich auf der britischen Insel zu haben ist. Kein Problem für den Beckham-Clan, der laut „Sunday Times“ mit einem Vermögen von 470 Millionen Pfund (über 650 Millionen Euro) inzwischen sogar reicher ist als die Queen. Königin Elizabeth II. Besitzt 340 Millionen Pfund (rund 470,4 Mio. Euro). Die schwerreiche Beckham-Dynastie verdient allerdings zu sechst!

Bachforellen für die Beckhams

Das Land eignet sich für die Biolandwirtschaft und selbst eine Herde von 1.800 Schafen gehört mit zum lebenden Inventar. Durch Park und Gärten des Anwesens fließt der kleine Fluß Dikler und bietet die Möglichkeit, sich die Bachforellen fürs Dinner eigenhändig selbst zu angeln. Auch mangelt es nicht an der Gelegenheit, auf die Jagd nach Fasan oder Rebhuhn zu gehen.

Hervorragende Schulen in der Nähe

Abbotswood bietet alles, was das Herz des englischen Landadels begehrt. Ob die Beckhams auch das Extra-Angebot annehmen, sich als alternative Selbstversorger zu versuchen, ist indes wohl eher unwahrscheinlich. Wesentlich wichtiger dürfte dem Ehepaar Beckham zu sein, dass in der Umgebung des Luxusanwesens, das zudem in der Nähe von Oxford liegt, für ihre Söhne Brooklyn (16), Romeo (13), Cruz (10) und Töchterchen Harper (4) kein Mangel an hervorragenden Schulen herrscht.

Celebrity Hot-Spot Cotswolds

Treten die Beckhams nun den Rückzug in die ländliche Einöde an, wo sich sprichwörtlich Hase und Fuchs “Gute Nacht” sagen? Irrtum! Die landschaftlich so reizvoll romantischen Cotswolds in der Nähe von London sind bei Stars und Prominenten als Wohnsitz überaus beliebt und heiß begehrt. Zu den künftigen Nachbarn von David und Victoria Beckham zählen Model Kate Moss, Modedesignerin Stella McCartney, Schauspielerin und Model Elizabeth Hurley, Schauspieler Hugh Grant und der Künstler Damien Hirst. Sie alle haben bereits ihre Villen und Herrenhäuser in der noblen Gegend.

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Millionen-Camper: Die teuersten Luxus-Wohnmobile

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Sie haben eine Ferrari-Schublade unterm Fahrgestell, Marmorbäder und Regenduschen mit Sternenhimmel: Das sind die luxuriösesten Camping-Mobile.

Beim Stichwort Camping denken viele an kleine Wohnwagen im Grünen, grillende Familien, Männer in Feinripp-Unterhemden und Mückenstiche. Wer jedoch vor einem Performance II von Volkner oder einem der anderen Luxusmobile neuester Generation steht, sieht Camping plötzlich mit anderen Augen.

Denn hier findet man keine Spur von spartanischer Behausung, Plastikgeschirr oder Klappstühlen. Mit einem Standard-Wohnmobil hat der fast vier Meter hohe Reisebus nur noch wenig gemein. Das macht sich bereits beim Einsteigen bemerkbar: Links neben der Eingangstür befindet sich ein elektronisches Zahlenschloss mit Klingel. Ist man das Treppchen hochgestiegen, geht es im Innenraum imposant weiter: Das weiche Ledersofa würde in eine Hotel-Lobby passen, der Esstisch reicht für eine komplette Familie und der ausfahrbare Flachbildschirm übertrifft Modelle in manchen Wohnzimmern. Auch auf Fußbodenheizung und beheizte Betten müssen die Urlauber nicht verzichten.

Regen-Dusche unterm Sternenzelt

Halb integriert in den großen Wohnbereich ist die mit Kühlschrank, Induktionsherd, Mikrowelle und Backofen gut ausgestattete Küche. Abwaschen muss hier natürlich auch niemand: Eine Spülmaschine findet genauso ihren Platz wie die Waschmaschine mit integriertem Trockner. Auch das Badezimmer lässt keine Wünsche offen. Eine Regen-Dusche mit Sternenhimmel, eingefasst in Mosaikfliesen, sorgt für Bequemlichkeit, die einem exklusiven Hotelzimmer gleichkommt.

Als technische Basis des Riesenwohnmobils dient ein Volvo-Busfahrgestell. Ein Sechszylinder-Viertakt-Turbodieselmotor bringt es bei 12 Litern Hubraum auf 315 kW / 428 PS. Über den so genannten Brain-Pilot lassen sich die getrennten Klimaanlagen für Bad, Ess- oder Schlafbereich oder auch die Garage während der Fahrt ebenso wie im Stand steuern.

Das eigene Auto fährt immer mit


Damit man auch in Gassen, die für den Bus zu eng sind, nicht laufen muss, gibt es Platz für den eigenen Pkw. Dabei darf es schon etwas mehr sein als beispielsweise ein Smart. Eine Solaranlage auf dem Dach sorgt für grünen Strom. Mit einem Preis von über einer Million Euro ohne Pkw bleibt der Performance II jedoch nur einer handverlesenen, solventen Kundschaft vorbehalten.

Das Campingurlaub keineswegs ausschließlich die Urlaubsform der unteren oder mittleren Einkommensgruppen ist, wird auch am Centurion von Concorde deutlich. Eintritt erhält man per Fingerscan. Der Wohnbereich fährt sich auf Knopfdruck drei Meter breit aus und ist bis unters Dach mit edlen Materialien ausgestattet.

500 Liter Diesel an Bord


Angetrieben wird der Centurion vom 12,8-Liter-Sechszylindermotor des Mercedes Actros, auf dessen Basis das Wohnmobil steht. Die 421 PS setzten den bis zu 26 Tonnen schweren Camper in Bewegung. Selbstverständlich für Camping-Fahrzeuge der Superreichen ist auch dieses Fahrzeug autark: Neben einem 500-Liter-Dieseltank befinden sich im Technikbereich ein 560-Liter-Frischwasserbehälter, drei Heizungen, 12 Batterien und ein 500-Watt-Dieselgenerator. Der Preis beginnt je nach Ausstattung bei einer halben Million Euro. Das Fahrzeug zu stehlen dürfte keine Alternative sein, denn der Concorde Centurion wird außen von 16 Kameras überwacht.

Wer aber nicht nur privat auf Reisen gehen will, wirft einen Blick auf den Continental von Ketterer. Hier sind dem wohlbetuchten Kunden in Sachen Individualität keine Grenzen gesetzt. Büro, Lager oder Fitnessraum, selbst ein mobiles Tonstudio oder ein Heimkino sind machbar. So viel Individualität hat ihren Preis – mindestens 740 000 Euro.

Klickdown: Unterwegs im Luxus-Camper

Die sieben besten Wochenendtipps für Wassersportler

Die Bootssaison hat begonnen. Auch für Einsteiger gibt es viele Möglichkeiten, ein Frühlingswochenende auf dem Wasser zu verbringen. Sieben Empfehlungen – vom Bodensee bis zur Dänischen Südsee.
 

1. Langenargen am Bodensee

Drei Länder, ein Gewässer: Kaum irgendwo sonst kann man an einem Wochenende so viel entdecken und erleben wie auf dem Bodensee. Das Leichtwindrevier ist für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, es bietet schnell erreichbare Marinas in Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz.

Segeln mit Aussicht: In Langenargen am Bodensee sieht man das Bergpanorama der Schweizer Alpen

 

Segeln mit Aussicht: In Langenargen am Bodensee sieht man das Bergpanorama der Schweizer Alpen

 

Eine ideale Charter-Basis ist der Langenargener Gondelhafen. Vor der Kulisse von Schloss Montfort und dem Panorama der Schweizer Alpen auf der gegenüberliegenden Seeseite verchartert das Match Center Germany hier Segelyachten, Motorboote und Ribs mit und ohne Skipper.

Die Charter eines Motorbootes mit vier Schlafplätzen oder einer 40-Fuß-Segelyacht mit drei Kabinen kostet in der Nebensaison rund 700 Euro für ein Wochenende, in der Hauptsaison werden es rund 1000 Euro. Das für Fahrten auf dem Bodensee erforderliche Schifferpatent kann der Vercharterer bei rechtzeitiger Anmeldung durch ein Ferienpatent ersetzen.

Die Wassersportreviere haben aufgerüstet: Stand-up-Paddling gehört zum Standardangebot
Die Wassersportreviere haben aufgerüstet: Stand-up-Paddling gehört zum Standardangebot

Quelle: picture alliance / dpa

Die Voraussetzung dafür ist allerdings eine amtliche Lizenz wie der Sportbootführerschein. Dann kann es losgehen: Unter Motor ist der österreichische Festspielhafen Bregenz von Langenargen aus in gemütlichen eineinhalb Stunden zu erreichen; er empfängt seine Besucher mit Kunst im Hafen und Vorarlberger Charme.

Der Samstagtörn könnte in die neue Marina des Schweizer Hafenortes Arbon auf der anderen Seeseite führen. Der Biergarten dort hat Lounge-Charakter. Für einen Landgang geht’s nach Rorschach und von dort mit der historischen Zahnradbahn ins Biedermeierdorf Heiden mit seinen vom „Guide Michelin“ empfohlenen Restaurants.

Infos: www.match-center.de

2. Warnemünde an der Ostsee

Gegenüber vom fast 120 Jahre alten Warnemünder Leuchtturm lockt die luxuriöse Variante des Wassersportvergnügens: In der Yachthafenresidenz „Hohe Düne“ wird von Anfang April bis Mitte Oktober neben einwöchigen Segelkursen, dem Erwerb des Sportbootführerscheins und dem Chartern von Yachten auch „Segelschnuppern“ für Einsteiger angeboten.

Segelboote auf dem Alten Strom in Rostock-Warnemünde
Segelboote auf dem Alten Strom in Rostock-Warnemünde

Quelle: pa/ dpa/Jens Büttner

Unter Anleitung eines Segellehrers geht es dabei auf einer Hubkieljolle hinaus auf die Ostsee. In Verbindung mit zwei Übernachtungen, Frühstück und freiem Eintritt ins Spa des Resorts ist das Vergnügen ab 202 Euro pro Person zu haben. Oder man heuert als Crew-Mitglied auf einer Segelyacht an und entdeckt die Mecklenburger Bucht gemeinsam mit Ortskundigen für 180 Euro pro Person.

In der maritimen Atmosphäre des Yachthafens, der nicht nur über 920 Liegeplätze an holzverkleideten Stegen verfügt, sondern auch das größte Robbenforschungszentrum Europas beherbergt, werden weitere Wassersportarten wie Tauchen, Stand-up-Paddeln, Surfen oder Wakeboarden angeboten. Auch wenn man mit der ganzen Familie oder in einer Gruppe anreist, sollte da für jeden etwas dabei sein.

Infos: www.yachthafen-hohe-duene.de

3. Rechlin an der Müritz

Aus den Großstädten Berlin und Hamburg ist die malerische Umgebung der Müritz an einem Freitag nach Feierabend schon in ein bis zwei Autostunden zu erreichen. In Rechlin verchartert Kuhnle Tours Hausboote für zwei bis zwölf Personen – auch ohne Führerschein!

Vorgeschrieben ist lediglich eine dreistündige Einweisung, an deren Ende der Charterschein ausgehändigt wird. Das Wasser ist sauber und lädt später im Jahr in kleinen Anker- und Badebuchten zum Schwimmen ein. In Vipperow an der kleinen Müritz, in dessen Pfarrhaus einst die Ost-SPD gegründet wurde, gibt’s geräucherten Fisch direkt vom Fischer und ab und zu sogar frische Flusskrebse.

Idyllische Müritz: Um ein Hausboot zu chartern, braucht man keinen Bootsführerschein
Idyllische Müritz: Um ein Hausboot zu chartern, braucht man keinen Bootsführerschein

Quelle: Malte Jaeger/laif

Zum Landgang oder für eine Fahrradtour in die umliegenden Wälder bietet sich ein Hafenstopp im idyllisch gelegenen Buchholz an. Im Start- und Zielhafen Rechlin ist das Luftfahrttechnische Museum einen Abstecher wert, hier können die Anfänge der Fliegerei erkundet werden. Kleine Budget-Hausboote sind in der Nebensaison für rund 200 Euro zu haben.

Große und moderne Hausboote können für ein Wochenende in der Frühsaison ab 900 Euro gechartert werden. Grundsätzlich gilt: Auch wenn die Vercharterer ihre Boote bevorzugt wochenweise abgeben, können sich Last-Minute-Anfragen durchaus lohnen. Besonders in der Nebensaison werden je nach Verfügbarkeit auch kurzfristige Buchungen für zwei oder drei Tage entgegengenommen.

Infos: www.kuhnle-tours.de

4. Saaler Bodden

Das Revier des Saaler Boddens ist nicht nur wunderschön, es eignet sich auch wunderbar für Anfänger, weil man im Wasser fast überall stehen kann. Die erste Adresse für angehende Surfer ist die Wassersportschule Supremesurf mit ihrem markanten Surfbus, der über eine Dachterrasse und einen Loungebereich verfügt und auf der Wassersportwiese in Saal bei Ribnitz-Damgarten zu finden ist.

Zum Tarif von 199 Euro können in einem Wochenendkursus erste Kitesurf-Erfahrungen in Theorie und Praxis gesammelt werden. Das Unterrichtsmaterial wird gestellt. Dieser Tipp kommt vom Weltumsegler Boris Herrmann, der die Schule gut kennt und hier gerne seiner anderen Wassersportleidenschaft nachgeht, dem Kitesurfen und inzwischen auch dem Kitefoilen auf Boards auf kleinen Tragflächen.

Solch große Sprünge kann man bei der Wassersportschule Supremesurf lernen – oder man schaut den Kitesurfern einfach zu
Solch große Sprünge kann man bei der Wassersportschule Supremesurf lernen – oder man schaut den Kitesurfern einfach zu

Quelle: dpa

Wer nicht mit dem Wohnmobil kommt und dafür einen Platz am Strand findet, kann sich in den einfachen Unterkünften auf Schloss Wiepkenhagen günstig einquartieren. Anspruchsvolleren Übernachtungsgästen bietet Schloss Pütnitz elegante Alternativen.

Beim Pangea Festival vom 24. bis 27. August wird hier vier Tage lang das Leben gefeiert. Bei Supremesurf sind auch Kinder willkommen: Für sie bietet die Schule einwöchige Sommercamps an, die in der Regel ebenso schnell ausgebucht sind wie die Erwachsenen-Kurse an den Feiertagen.

Infos: www.supremesurf.de

5. Prien am Chiemsee

Katamarane liegen im Trend: Beim America’s Cup rasen sie auf Tragflächen über die Kurse, bei Rekordfahrten um die Welt erreichen sie zusammen mit riesigen Trimaranen die höchsten Geschwindigkeiten. Das etwas andere Segelvergnügen auf zwei Kufen lernen Einsteiger am besten auf kleinen Sport-Katamaranen kennen.

Segeln auf zwei Kufen: Auf dem Chiemsee lernt man innerhalb von drei Tagen, wie man einen Katamaran beherrscht
Segeln auf zwei Kufen: Auf dem Chiemsee lernt man innerhalb von drei Tagen, wie man einen Katamaran beherrscht

Quelle: picture alliance / Paul Mayall

Genau darauf hat sich das Cat Center in Prien am Westufer des Chiemsees spezialisiert. Auf dem bayerischen See kommen die Zweirümpfer schon bei leichten Winden gut in Fahrt. In kompakten dreitägigen Einsteigerkursen, für die rund 350 Euro berechnet werden, lässt sich die international anerkannte Cat Basic Lizenz erwerben, das schafft man problemlos an einem langen Wochenende.

Gesegelt wird das Prachtrevier auf Topcats „made in Germany“, die auch gechartert werden können, wenn man keinen Schein erwerben möchte. Neben dem Schulungsprogramm werden im Yachthafen Jollen und Yachten mit und ohne Skipper für Wochenendtörns verchartert.

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Eine Oase des Luxus

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Große Erwartungen begleiteten seine Eröffnung vor einem Jahr. Mehr als 12 Jahre sind nach der ersten Ankündigung vergangen, ein Fünf-Sterne-Hotel auf der Klippe zu errichten – mit Blick auf das kleine Fischerdorf Port de Sóller.

Als das Jumeirah Port Sóller Hotel & Spa Mitte 2012 seine ersten Gäste begrüßte, ging das Gerücht um, dass es sich eigentlich um ein Sieben-Sterne-Hotel handelte. Trotz der Tatsache, dass diese Kategorie gar nicht existiert, sah sich das Hotel großen Erwartungen gegenüber – Erwartungen, die nicht leicht zu erfüllen sein würden. Aber bereits im ersten Jahr hat das Team dieses renommierten Hotels selbst die Wünsche der anspruchsvollsten Gäste übertroffen.

120 Zimmer jeweils mit Meerblick (darunter die zweistöckige Leuchtturm-Suite und die Sternwarten-Suite), der supermoderne Talise Spa und Fitness-Studio, zwei Restaurants, vier Bars und Lounges, zwei Pools und ein Miniclub – das Jumeirah bietet Luxus pur.

Die Freundlichkeit des ständig lächelnden Teams, das hauptsächlich aus Einheimischen besteht, lässt ausländische Besucher sich sofort willkommen fühlen. Service steht für das Team an erster Stelle und es stellt sicher, dass sich ihre Gäste entspannen. Eine gewisse Steifheit, die anderen Fünfsterne-Einrichtungen anhaftet, suchen Sie hier (gottseidank) vergebens.

Das Hauptrestaurant – Cap Roig – hat eine Freiterrasse mit einem göttlichen Blick auf das offene Meer. Die Einrichtung ist nicht zu formell und die Betonung liegt auf dem Essen – saisonale Zutaten der Gegend, mit Perfektion zubereitet und von einem aufmerksamen Personal serviert.

Cocktails in der Sunset Bar, das in der Tat einen fantastischen Blick auf den Sonnenuntergang bietet – ist ein Muss-Erlebnis. Einer der Höhepunkte unseres Abendessens hier war das Carpaccio von Sóller-Garnelen, mit Sellerie und Apfel-Eiscreme, es war eines der besten, das ich je gegessen habe. Als Hauptgericht wählte ich den Fisch, nachdem das Restaurant benannt ist: Cap Roig (Skorpionfisch), der normalerweise im Frühjahr und Sommer gefangen und serviert wird. Dieser intensiv-würzige Weißfisch mit roter Haut wurde mit Gemüse serviert. Dazu tranken wir den einheimischen Wein Mesquida Mora Acrollam, ein sehr trockener Weißwein.

Jeden Monat wartet das Hotel mit einen anderen Motto auf – diesen Monat sind es Zitronen – vor Ort im Tal von Sóller angebaut. Direkt nach Betreten des Hotels steigt Ihnen der angenehme Duft in die Nase, die Deko im ganzen Haus und die Gerichte auf der Speisekarte für Mittag- und Abendessen spiegeln das Thema des Monats wider. Im Talise Spa erwarten Sie Anwendungen wie Massagen mit Zitronenöl-Essenzen.

Der Spa, der kürzlich für die Auszeichnung einer Zeitschrift in Deutschland nominiert wurde, ist eine Oase der Ruhe, in der Sie sich an einer großen Auswahl an Gesichts- und Körperbehandlungen erfreuen können. Mit dem großzügigen Ruhebereich, in dem die Mitarbeiter Ihnen eine Auswahl an köstlichen Tees anbieten, und zehnmal größeren Behandlungsräumen, ist es ein Ort, an dem Sie sich definitiv verwöhnt fühlen. Und hier können Sie sich etwas gönnen, das Sie in keinem anderen Spa auf Mallorca erleben können: eine Linda Meredith-Gesichtsbehandlung.

Lindas Schönheitsklinik im exklusiven Londoner Knightsbridge (nahe Harrods) ist Treffpunkt zahlreicher Promis – darunter Madonna, Colin Firth, Jude Law und Stella McCartney. Hier im Talise Spa können Sie herausfinden, was diese A-Promis zu treuen Fans ihrer Gesichtsbehandlungen und Hautpflegeprodukte macht.

Liebe zum Detail wird bei Jumeirah groß geschrieben: persönliche, handgeschriebene Nachrichten erwarten Sie im Zimmer und sogar in Ihrem Auto, wenn Sie abreisen – eine kleine Notiz, lässt Sie wissen, dass das Management und das Team hoffen, Sie haben Ihren Aufenthalt genossen.

Die kleinen Gäste werden mit einem kleinen, aus Makronen hergestellten Frosch überrascht, der ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubert, und abends liegt eine kleine Puppe im Bett, damit sich auch die Kleinsten wie zu Hause fühlen.

Es muss erwähnt werden, dass nicht jeder ein Fan der modernen Architektur dieses Hotels ist, und wie ich gehört habe, wird sie sogar als ein wenig charakterlos beschrieben. Und für diejenigen, die möglicherweise nicht mehr so gut zu Fuß sind, wie sie es sich wünschen, können die verschiedenen Stufen, Treppen und die unterschiedlichen Ebenen der 11 Gebäude des Hotels eine gewisse Herausforderung darstellen. Aber natürlich ist ein Hotel weit mehr als seine physikalischen Eckdaten. Eine Reihe von Dingen machen einen Aufenthalt bei Jumeirah zu einem unvergesslichen Erlebnis: die aufrichtige Freundlichkeit des Service-Teams; die wohldurchdachte Liebe zum Detail; die Einbeziehung regionaler Erzeugnisse in Speisekarte und Spa-Behandlungen; die Nähe zu der schönen, typischen Stadt Sóller und den Hafen von Sóller sowie der atemberaubende Meerblick vom Hotel. Und das sind mehr als genügend Gründe, weshalb es sich lohnt, diesem Ort einen Besuch abzustatten.

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Diese Leute sind wirklich irre reich

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Reiche, die gern schön wären, und Schöne, die gern reich wären: Lauren Greenfield dokumentiert Materialismus und Schönheitswahn. Ihr neuer Bildband zeigt Menschen, die dazugehören wollen – um jeden Preis.

Immobilienmogul David Siegel, 74, und seine 43-jährige Ehefrau Jackie, eine ehemalige Schönheitskönigin, im Schlafzimmer ihres 2500 Quadratmeter großen Anwesens in Windermere, Florida, 2009.

Ihr erster Auftrag als Fotojournalistin führte Lauren Greenfield zu den Zinacenteco. Für “National Geographic” sollte sie das Leben der Maya im Südosten Mexikos dokumentieren. Keine leichte Aufgabe, schließlich glauben die Ureinwohner, dass Fotografen ihnen die Seele rauben. Wäre es nicht schöner, in einer Welt zu arbeiten, in der die Menschen fotografiert werden möchten?, fragte sich die in Harvard ausgebildete Anthropologin damals. Zum Beispiel in ihrer Heimatstadt Los Angeles. Deren Bewohner und ihr American Way of Life, ihr Streben nach Geld und ewiger Jugend, geben ein ebenso interessantes Forschungsfeld ab, beschloss Greenfield.

“Ich erkannte, dass die Welt, in der ich aufgewachsen bin, Los Angeles, dieselbe soziologische und anthropologische Betrachtung verdient, die wir als Fotografen, Anthropologen und Dokumentarfilmer immer nur auf andere statt auf uns selbst richten”, schreibt Greenfield in einem Essay über das wichtigste Foto ihrer Karriere, “Mijanou and friends”. Das Bild zeigt eine Highschool-Schönheit mit Wohlstandssprösslingen in einem Cabrio am Strand in Santa Monica. Es verbindet alle Elemente, die fortan Greenfields professionellen Blick lenken werden: Reichtum und Schönheit sowie die Anziehungskraft, die von beidem ausgeht.

Jackie isst Kaviar am Weihnachtsmorgen, während die Familie beim Auspacken der Geschenke ist, die sie für sie besorgt hat. Im Bemühen, ihre Ausgaben etwas zu drosseln, schenkte Jackie ihrem Mann David bereits geschenkte, aber noch ungeöffnete Brettspiele und kaufte zahlreiche Spielsachen für die Kinder bei Walmart.Jackie eats caviar on Christmas morning as the Siegel family open presents she bought them, Windermere, 2010. In an effort to curtail her spending, Jackie regifted David unopened board games and bought dozens of toys for the children at Walmart.

Seit ihrem Erstlingswerk “FAST FORWARD: Growing up in the Shadow of Hollywood” sind Materialismus und Schönheitswahn die Themen von Greenfields Bildern und Filmen. In “THIN” porträtierte sie Frauen mit Essstörungen, “Girl Culture” untersuchte Eigen- und Fremdwahrnehmung von Mädchen in einer übersexualisierten Gesellschaft. “kids + money” begleitete Amerikas Jugend beim Shoppingtrip auf der Suche nach dem Glück. Für ihre Dokumentation über eine Milliardärsfamilie, die beim Bau des größten Hauses der USA von der Wirtschaftskrise überrascht und zur Mäßigung gezwungen wird, gab es den Regiepreis beim Sundance Film Festival. Auch ihr Superbowl-Werbespot “Like a Girl” wurde mehrfach ausgezeichnet.

Xue Qiwen, 43, in ihrer Wohnung in Shanghai, die mit Möbeln ihres Lieblingslabels Versace ausgestattet ist, im Jahr 2005. 1994 gründete Xue eine Firma, die Industriekabel verkauft, und betreibt inzwischen vier weitere Unternehmen. Sie ist Mitglied in drei Golfclubs, jeder von ihnen kostet rund 100.000 $ Mitgliedsbeitrag.Xue Qiwen, 43, in her Shanghai apartment, decorated with furniture from herfavorite brand, Versace, 2005. In 1994 Xue started a company that sellsindustrial cable and has since run four more. She is a member of three golfclubs, each costing approximately $100,000 to join.

 

In ihrem jüngsten Buch “Generation Wealth” zeigt sie Menschen, die nach Geld, Status, Schönheit und Berühmtheit streben. Ihre Aufnahmen sind intim, teilweise komisch, oft tragisch, aber niemals respektlos. Den 650 Farbaufnahmen stellt sie 150 Interviews mit ihren Protagonisten zur Seite.

Sie will mehr liefern als einen oberflächlichen Blick auf eine oberflächliche Welt. Sie interessiert sich für die Menschen und deren Verlangen nach Dingen, bei dem es im Grunde nie um Dinge geht. Im Vorwort liefert die Volkswirtschaftlerin und Soziologin Juliet Schor eine kulturhistorische Einordnung der im Buch dokumentierten Phänomene.

Greenfield zeigt Studenten, Alleinerziehende und Familien, die sich für den Erwerb von Luxusgegenständen hoch verschulden. Sie taucht ein in die Welt von Schönheitswettbewerben kleiner Mädchen, in der Faszination für Aussehen und Kleidung bereits in sehr jungen Jahren zur Obsession wird. Sie nimmt uns mit in die Häuser russischer Oligarchen und der neureichen Klasse Chinas, die sich mit der Anhäufung von Luxusgegenständen den Status einer neuen aristokratischen Elite erwerben möchten. Sie zeigt uns die Operationssäle von Schönheitschirurgen in Brasilien, wo Frauen dünnere, jüngere und bessere Versionen von sich erschaffen möchten. Und sie zeigt, wie es aussieht, wenn aus Überfluss Überdruss wird.

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Met Gala 2017: DIESE Looks haben es in sich!

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Wo treffen Horror-Looks auf Hammer-Kleider? Richtig bei der alljährlichen Met Gala in New York! 

Bei kaum einem anderen Ereignis tummelt sich so viel Hollywood-Prominenz wie bei der Met Gala in New York. Eigentlich geht es bei der von Vogue-Chefin Anna Wintour gehosteten Veranstaltung ja um den guten Zweck. Eigentlich… Denn für die meisten Promidamen steht etwas anderes im Vordergrund: der große Auftritt.

Unter dem etwas nebulösem Dresscode die “Kunst des Dazwischen” zeigte die Creme de la Creme des Showbiz, was sie zu bieten hat. Model Bella Hadid präsentierte ihr “Dazwischen” in einem hautengen Nackedei-Catsuit, der mehr zeigte als er verbarg. Und auch Model-Kollegin Kendall Jenner ließ in ihrem Netzkleid tief blicken.

So gut wie alles verhüllte dagegen Sängerin Katy Perry. Die Sängerin hätten wir mit ihrem roten Schleier, der avantgardistischen Krone und den raspelkurzen blonden Haaren kaum wieder erkannt.

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Luxus in Cannes – So ist es, zum ersten Mal in Cannes dabei zu sein

Schauspielerin und Influencerin Nilam Farooq besuchte in diesem Jahr zum ersten Mal die berühmten Filmfestspiele an der Côte d’Azur. Ihre Eindrücke hat sie für uns im Cannes-Tagebuch festgehalten.

Ich spare mir alle längst gehörten Wortspiele zu Cannes. Wobei ich zugeben muss, dass einige davon ziemlich passend wären. Es ist mein erstes Mal in Cannes. Ein verlängertes Wochenende. Es ist das erste Festival-Wochenende. Die Berlinale kenne ich über die letzten zehn Jahre als Schauspielerin gut, aber die Filmfestspiele an der Côte d’Azur sind neu für mich. In einer inoffiziellen Hierarchie stehen sie über der Berlinale. Also, let‘s see …

Cannes kann nicht jeder: Nilam Farooq über ihren ersten Besuch der Filmfestspiele in Cannes

 

Cannes kann nicht jeder: Nilam Farooq über ihren ersten Besuch der Filmfestspiele in Cannes

Quelle: artistnetwork.de

Vom Flughafen in Nizza geht es in einem atemberaubenden zehnminütigen Helikopter-Flug in das kleine Städtchen Cannes. Das Wetter ist perfekt, die Stadt scheint überfüllt. Trotzdem erkennt man direkt den Charme, der ihr innewohnt und möchte sich am liebsten sofort mit einem Glas Wein ans Meer oder in eines der kleinen Gassen-Cafés setzen. Hier kann man es aushalten.

Sehen und gesehen werden

Direkt am ersten Abend besuche ich die Premiere von „Jupiter’s Moon“. Der Film wird im Hauptkino auf der Promenade de la Croisette vorgeführt. Der Einlass dauert aufgrund der gestiegenen Sicherheitsstandards eine ganze Weile, die Zeit lässt sich allerdings hervorragend mit Beobachten totschlagen. Und man muss kein Sherlock sein, um schnell bestätigt zu bekommen, dass auch hier sehen und gesehen werden – ähnlich wie bei der Berlinale – das oberste Ziel zu sein scheint.

Schaulaufen auf dem roten Teppich in Cannes
Schaulaufen auf dem roten Teppich in Cannes

Quelle: PanSnicketCrew

In „Jupiter’s Moon“ geht es um einen Flüchtling mit Superkräften. Eine spannende Parabel für unsere heutige Zeit. Der Film ist auf ungarisch, wird französisch untertitelt – beides Sprachen, die ich leider so gar nicht beherrsche. Ich mache mir also meinen eigenen Reim auf die bewegenden Bilder und frage mich, wie viele andere Besucher im Kino es genauso tun.

Mich beeindruckt an diesem Abend die Atmosphäre im Kino. Denn nachdem der Walk über den Roten Teppich, also das Gesehenwerden, abgehakt ist, meine ich im Saal selbst auch die Liebe zum Film zu spüren. Das Publikum erhebt sich noch vor dem Film und applaudiert dem Team. Auch beim Vorspann gibt es für jeden einzelnen Credit Zwischenapplaus. Obwohl das etwas seltsam wirkt, finde ich es schön, denn es ehrt alle Beteiligten auf eine besondere Art und Weise.

Auf einem Boot vor Cannes liegend

Am nächsten Tag ist für uns ein Tisch im Zwei-Sterne-Restaurant Versini reserviert. Die Aussicht ist toll, nur bei einigen Gängen frage ich mich, wo sich die zwei Sterne versteckt haben – andere Gänge sind hingegen hervorragend! Das Quinoa Müsli zum Beispiel.

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 Abends sind wir zu einer Party auf einer riesigen Yacht eingeladen. Ehrlich gesagt war das neben dem Filmfest mein persönliches Highlight: auf einem Boot vor Cannes liegen und eine gute Zeit haben, so, wie man es immer auf den Fotos sieht. Uns wird erzählt, die Yacht sei von Naomi Campell. Gesehen habe ich sie dort nicht, aber sie war schließlich für „Fashion for Relief“ in der Stadt. Also wer weiß!

Als wir auf der Chakra ankommen, kann ich mein Glück kaum fassen: Alle Gäste werden gebeten, ihre Schuhe gegen Hotelschlappen einzutauschen. Wahrscheinlich ist das normal, der teure Holzboden und so. Mir gefällt der Gedanke, dass hier heute Abend alle Yves Saint Laurents, Diors, Louboutins und Manolos draußen bleiben müssen. Und meine Füße freuen sich auch.

Ich betrachte die Aussicht, den Sonnenuntergang, das Meer, die anderen Yachten. Was für ein Luxus! Mich beeindruckt die Natur und, ja, auch der materielle Luxus, gleichzeitig schockiert mich aber auch die unbändige Dekadenz und dass hinter ihr so wenig menschlich Substanzielles steckt. Ich spare mir jegliche Verbildlichung von Klischees: Zahlen, Besitztümer, Who is Who und Millionäre oder Milliardäre mit jungen aufreizenden Frauen! Heute immerhin in weißen Hotelschlappen.

Ich genieße den Abend und stelle mir vor, wie toll es wäre, hier mit meinen Freunden zu sein. Ich merke aber auch, dass ich nach dieser Art des Reichtums dann doch nicht strebe.

Schön, bereichernd und verrückt

Drei Tage in Cannes reichen definitiv nicht, um das alles zu verstehen. Aber für mich war es schön, bereichernd und verrückt. Ich habe tolle Leute kennengelernt, oberflächliche Gespräche geführt, Luxus gelebt und im gleichen Atemzug darüber nachgedacht. Alles in allem habe ich ein Wochenende erlebt, von dem ich sicher noch lange erzählen werde.

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Wo die Reichen im Safari-Ambiente entspannen

Auf der Jagd nach den „Big Five“: Im Edel-Lodges in Tansania suchen die gestressten Wohlhabenden dieser Welt Abstand und Erholung. Nicht, ohne auf gewohnten Komfort verzichten zu müssen.

Als Kind liebte Fabia Bausch die Geschichten von Babar, dem kleinen Elefanten. Aber sonst? Nein, Afrika habe keinen besonderen Reiz auf sie ausgeübt. Bis sie 2005 dem Franzosen Nicolas Negre begegnete – beim Tauchen auf den Bahamas. Sie, Investmentbankerin in der Schweiz, er Großwildjäger in Afrika – beide mit dem Risiko vertraut. Er hatte Pläne für den Aufbau einer Lodge in Tansania. Sie machte mit.

Besuch aus der Wildnis: Affen am Pool der Lodge

Im Norden Tansanias, zwischen Tarangire-Nationalpark und Lake Manyara, hat das Paar ein riesiges Buschgebiet gepachtet. Ihre Lodges „Chem Chem“ und „Little Chem Chem“ befinden sich inmitten des Massaigebiets. Dort die Lehmhütten der Massai, hier die Luxuszelte mit Badewanne und Außendusche – Rückzugsort der Reichen dieser Welt, manch einer fliegt mit dem Privatjet ein. Es seien Menschen, die sehr viel arbeiteten, ein furchtbar stressiges Leben führten, sagt Fabia Bausch. Die es verdienten zu entspannen, verwöhnt zu werden.

Quelle: Infografik Die Welt

Der größte Luxus für diese Gäste sei Zeit. Die sollen sie ganz nach ihrem Gusto genießen, man sei flexibel genug, das Programm an jeden Einzelnen anzupassen. Man residiert in einem Riesenzelt, das mit einem „Monkey Lock“ gesichert ist, damit die frechen Affen die bis ins Detail stimmige Einrichtung nicht verwüsten. Eine Stoffrolle, gefüllt mit Mottenkugeln, liegt vor dem Eingang, das hält Skorpione und Schlangen ab. Im Preis ist, außer Champagner, alles inbegriffen. Trotz allen Luxus‘, man ist mitten in der Wildnis, bei Dunkelheit wird jeder Schritt von einem Wächter mit Taschenlampe begleitet.

WLAN muss sein, weil der Großwildjäger seine Fotos posten will

Jagdtrophäen haben hier keinen Platz. Keine Klimaanlage, kein TV, das spannendste Programm spielt sich ohnehin direkt vor dem Zelt ab: Zuerst taucht eine Familie Warzenschweine auf, dann kommen Impalas, eine Schildkröte versucht, ins Zelt zu klettern, schließlich ziehen Elefanten vorbei. WLAN muss sein – weil der Gast seine Fotos unbedingt posten will. Alle schießen Fotos, sagt Nicolas Negre, 45, der frühere Großwildjäger, „es ist eine andere Art zu jagen“. Auch er hat die Kamera stets im Anschlag. Tansania ist das Naturparadies Afrikas. Ein Viertel der Landesfläche besteht aus Nationalparks, Tansania ist Heimat von etwa einem Fünftel der Großtiere auf dem afrikanischen Kontinent, der Traum jedes Safariliebhabers. Lodges ab 80 Dollar pro Nacht stehen bereit, für diesen Preis geht man allerdings mit vielen andern Jeeps zusammen auf die Pirsch. Die wenigen Gäste der „Chem Chem Lodges“ haben das 16.000 Hektar messende Wildreservat des Camps ganz für sich.

Blick ins Innere der Lodges
Blick ins Innere der Lodges

Quelle: pd

Am Steuer des Jeeps sitzt Salum. Er ist im Busch aufgewachsen, kam als Bub oft zu spät in die Schule, weil er Elefanten beobachtete. Etwa 200 von ihnen leben auf dem „Chem Chem“-Gebiet, nach zwei Minuten Fahrt erblicken wir schon die ersten Kolosse. Einige sind mit Foto und Steckbrief in einem Buch aufgeführt. Sie tragen Namen bekannter Gäste: VGE, nach Valéry Giscard d’Estaing, früher französischer Staatspräsident. Roger, benannt nach dem britischen Elefantenschützer, dessen Helikopter von Wilderern abgeschossen wurde.

Nicolas Negres Vergangenheit als Großwildjäger fasziniert die Gäste – er erzählt gern davon. Seine Frau war damals nicht schockiert, als sie von seinem blutigen Beruf erfuhr: „Ich komme aus dem Banking…“ Beide betonen: Nicht die Großwildjagd, sondern die Wilderei sei schuld daran, dass manche Tierart vom Aussterben bedroht sei. Um mehr als die Hälfte ist die Elefantenpopulation in Tansania seit 2009 wegen des Handels mit Elfenbein zurückgegangen – etwa 65.000 Tiere sind von Wilderern abgeschlachtet worden. Drahtzieher sind Chinesen, Einheimische erledigen das Drecksgeschäft. Bestimmt nicht vom Aussterben bedroht sind die lästigen Stechfliegen, die Tsetsefliegen. Sobald der Jeep stoppt, stechen sie zu. Sie mögen Schwarz und Dunkelblau, deshalb soll der Safarigast helle Farben tragen.

„Bildung ist der Grundstein für alles“

Eine Pistole trägt Nicolas noch immer. Aber heute beschützt er Tiere. Wer ihm einen Elefantentöter nenne, bekomme 500 Dollar in bar, die Polizei werde umgehend informiert. 100 Dollar zahlt der „Chem Chem“-Gast pro Tag an die Stiftung des Paares, das Geld wird für Wildschutz und für Schulen in benachbarten Massai-Dörfern verwendet. „Bildung ist der Grundstein für alles“, sagt Fabia. Nicolas, er spricht Suaheli, und Guides wie Salum besuchen Schulklassen, erklären den Kindern, wie wichtig die wilden Tiere für ihre Zukunft sind. Warum der Elefant, der die Melonenernte zerstört hat, und der Löwe, der die Kuh riss, trotzdem nicht getötet werden dürfen.

Für Fabia Bausch ist es die perfekte Win-win-Situation: Der Gast genießt und tut Gutes zugleich. 300 Dollar verdient ein Kellner im Monat, davon ernährt er zehn Familienmitglieder – damit leben rund 1400 Leute von den Lodges. Es sei trotzdem schwierig, zuverlässiges Personal zu finden, sagt „Mama Fabia“, wie die 140 Mitarbeiter sie nennen. Die jungen Männer müssten von der Pike auf lernen: Messer rechts, Gabel links, Weißwein muss kühl sein, Rotwein nicht.

Jagd auf die "Big Five": Gäste auf Safari
Jagd auf die “Big Five”: Gäste auf Safari

Quelle: pd

Im Zelt liegt eine Checkliste mit Beschreibung und Foto jedes Säugetieres, jedes Vogels der Gegend – von denen haben wir Elefanten, Giraffen, Büffel, Schakale, Warzenschweine, Impalas, Flamingos gesehen. Jetzt ein Löwe bitte, wenigstens ein Leopard. „Wir sind kein Zoo“, stellt Salum klar, „Garantien gibt es nicht.“ Es gehe nicht darum, die Big Five abzuhaken, sagt Fabia Bausch. Safari sei eine Philosophie. Man müsse den afrikanischen Busch spüren, fühlen, riechen. Komplett in der Natur aufgehen, zu sich selbst finden. Die Frage, ob sie sich inzwischen als „weiße Massai“ fühle, verwirft sie barsch: „Um Himmels willen!“ Europa bleibe ihre Heimat. Regelmäßig reist sie in die Schweiz, wo sie vor allem das knusprige Brot und die Straßen ohne Schlaglöcher schätzt. Und dass in den Ämtern alles wie am Schnürchen läuft. In Tansania sei sie zur Patriotin geworden.

Früher mussten Massai einen Löwen mit dem Speer erlegen

Die lokale Kultur kann erleben, wer frühmorgens mit Massai Raposhi joggen geht. Er trägt die traditionellen Tücher samt Schmuck, Plastiksandalen an den Füßen – nur den Speer lässt er zurück. Er sei schnell, sagt er, Massai-Food mache stark. Jeden Tag trinkt er Milch mit Ziegenblut. Von seinem Lohn hat er sich eine Sportuhr geleistet. Eigentlich liest ein Massai die Zeit vom Sonnenstand ab, aber nun, da er im Tourismus arbeitet, spielt Pünktlichkeit erstmals eine Rolle in seinem Leben. Seine Ohrläppchen sind verstümmelt, so wie es die Tradition will, „girls like it“, sagt er und grinst. Es ist noch nicht so lange her, da musste ein Massai mit dem Speer einen Löwen erlegen, erst dann war er Manns genug, um zu heiraten.

Auch für die Fitness ist gesorgt: Joggen unter Aufsicht von Massai Raposhi
Auch für die Fitness ist gesorgt: Joggen unter Aufsicht von Massai Raposhi

Quelle: pd

Mit Machete und Speer geht er mit den Gästen auf die Pirsch. Raposhi zeigt auf Gräser („zum Zähneputzen“), Beeren („gegen Bauchweh“) und ein Kraut („zum Einreiben statt zum Duschen“). Das nütze auch gegen Moskitos, die gefährlichste Spezies überhaupt, 60.000 Menschen sterben in Tansania jährlich an Malaria. Schließlich der Abdruck einer Löwentatze im Sand! Doch vom dazugehörigen Tier ist weit und breit nichts zu sehen. Aber zu hören: In der Nacht werden die Gäste tatsächlich von Löwengebrüll aus der Ferne geweckt. Immerhin.

Tipps und Informationen

Wie kommt man hin? Zum Beispiel mit Swiss via Zürich nach Daressalam (Zwischenstopp in Nairobi, swiss.com). Oder Mit Condor ab Frankfurt zum Kilimanjaro Airport (condor.com).

Wo bucht man? „Chem Chem Safari Lodges“, ab 830 Dollar pro Person/Tag inkl. Verpflegung und Safari, Mindestaufenthalt zwei Nächte (chemchemsafari.com). Afrikaspezialist Let’s go Tours bietet ein Package mit Flug und 6 Nächten in der Lodge inkl. VP und Pirschfahrten ab umgerechnet 7245 Euro an (www.letsgo.ch). Tansania-Safaris hat auch afrikarma.de im Angebot.

Rolex und Porsche sind „Marken von gestern“

Keine Zukunft als Statussymbole: Die klassischen Luxus-Marken haben einer neuen Studie zufolge ihren Zenit mittlerweile überschritten. In China hingegen protzt man noch gerne mit Porsche und Co.

 Porsche-Fahrer müssen künftig stark sein. Denn sie sind out. Von gestern. Langweilig. Das zumindest behauptet Klaus-Dieter Koch, der Inhaber der Markenberatungsfirma Brand:Trust.

„Die klassischen Luxus-Automarken gehören nicht mehr zu den relevanten Statussymbolen“, steht in der aktuellen Studie „New Luxury and Brands Reloaded“, für die Koch 1500 Besserverdiener aus dem oberen Einkommenszehntel in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und in China befragt hat.

Luxusmarken wie Rolex und Porsche haben bald ausgedient, sagt eine Studie

Zwar sei die Bekanntheit von Marken wie Porsche, Ferrari, Bentley und Rolls Royce beeindruckend hoch. „Sie gelten aber nur noch als wenig attraktiv“, führt die Studie aus. „Sie können als Marken von gestern gesehen werden, die ihren Zenit überschritten und keine Zukunft haben.“

In China muss es schnell und laut sein

Allein in China wird noch gerne mit dem Auto geprotzt. In der Volksrepublik ist das Luxusverständnis aber ohnehin deutlich anders als in Europa oder den USA. „In China möchte man zeigen, was man hat“, so Experte Koch. Schnell, extrovertiert und laut müsse es ein.

In Europa und Amerika dagegen empfindet die Mehrzahl der Spitzenverdiener auch immaterielle Dinge als Luxus, so zum Beispiel eine längere Auszeit. Grund dafür ist der seit Jahrzehnten vorherrschende Wohlstand.

Vor diesem Hintergrund falle es leichter, sich auf immateriellen Luxus zu konzentrieren, erklärt Koch. In China dagegen beginnt die Zeit des Wohlstands erst. „Deshalb spielen dort die alten Luxuseigenschaften eine große Rolle, also Provokation und Abgrenzung.“

Auch Rolex und Cartier Statussymbole von gestern

Das wissen auch die Hersteller von Luxusware, die sich dieser Tage auf der Baselworld treffen, der weltweit wichtigsten Messe für Uhren und Schmuck. Entsprechend groß sei mittlerweile die Versuchung, die Produktentwicklung auf den boomenden chinesischen Luxusmarkt auszurichten, sagt Koch.

Denn die Brand:Trust-Umfrage bei den gutsituierten Konsumenten sieht nicht nur die Automarken im Abseits. In Europa und Amerika werden auch Rolex, Armani, Cartier, Hermès, Louis Vuitton, Bulgari und Prada als Namen und damit Statussymbole von gestern gesehen.

Zwar ist eine Uhren-Marke wie Rolex weltweit bekannt wie keine zweite. Doch lediglich in China gelte Rolex noch als begehrenswert, berichtet Studieninitiator Koch.

„Die Besserverdiener in Deutschland, Österreich und der Schweiz präferieren weniger protzige Zeitmesser-Statements.“ An ihre Handgelenke kommen derzeit vor allem Uhren von IWC und Lange&Söhne oder den kleinen Manufakturen Chronoswiss und Patek Philippe.

Einzigartigkeit gefragter als Massenprodukte

Als so genannte Star Brands – das sind Marken mit einer großen Bekanntheit und Attraktivität – gelten in Deutschland, Österreich und der Schweiz der Sofahersteller Rolf Benz, der Fernsehanbieter Loewe, die Porzellanmanufaktur Rosenthal und der Technik-Anbieter Bang&Olufsen.

Als In-Marke von morgen erachten die Befragten zudem Gaggenau und Bulthaup, Wellendorf und Dornbracht sowie Robbe&Berking. Damit brechen zunehmend auch Mittelständler und kleine Familienunternehmen in die Phalanx der großen Luxus-Multis ein, trotz der riesigen Werbe- und Marketingbudgets der Großkonzerne wie LVMH aus Frankreich (Louis Vuitton, Tag Heuer, Givenchy, Moët & Chandon).

Experten verwundert das nicht. Die Beratungsgesellschaft Bain&Company etwa hat bei der Untersuchung des Luxusmarktes zuletzt eine stark verändertes Einkaufsverhalten festgestellt. Danach sind einzigartige Produkte mehr gefragt als die klassischen Massenprodukte.

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Ein Blick in Kanye Wests 25-Millionen-Dollar-Airbnb-Penthouse in New York

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Kanye West und Kim Kardashian ziehen in eine neue Luxusunterkunft mit 360-Grad-Blick auf New York City. Der Preis für die exklusive Penthouse-Wohnung: 10.000 Dollar. Am Tag – eigentlich. Warum Yeezy in den nächsten Wochen gratis wohnt

Künstler mit dem Ego eines Kanye West müssen natürlich sichergehen, dass sie auch im Ranking der Luxusprobleme ganz oben stehen. Jüngstes Beispiel: Mario Balotelli. Der exzentrische Stürmer schlug einen Wechsel nach Palermo aus, weil ihm das Angebot von 11.000 Pfund pro Woche zu wenig war – schließlich verdient er dank seines laufenden Vertrags in Liverpool an nur einem Tag mehr. Da kann Kanye West aber noch eins draufsetzen – und macht beim Umzug ein echtes Schnäppchen. Weil sein aktuelles Domizil in Manhattan zu klein geworden ist, gönnt sich die Fashion-Ikone einfach einen kleinen Zweitsitz in New York – mithilfe von Airbnb.

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Der Vermittler von Unterkünften hatte ein 25-Millionen-Dollar-Penthouse im Angebot, das den Ansprüchen von Yeezy und Ehefrau Kim Kardashian gerecht wurde: 670 Quadratmeter Wohnraum mit 408 Quadratmetern Außenfläche – verteilt auf sieben Terrassen, 360-Grad-Blick auf New York City, Outdoorküche, Sauna, Gym, eigenem Rooftop-Pool, fünf Schlafzimmern, sechs Bädern, dazu ausreichend Ankleideraum und Schränke für die umfassende Garderobe der Familie. Der Preis: 10.000 Dollar pro Nacht.

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Für Kanye an sich kein Problem, aber es geht auch einfacher: Kim bot an, Airbnb auf ihren Social-Media-Kanälen zu bewerben – im Gegenzug darf das Paar für die Dauer des Aufenthalts kostenlos in der Luxusunterkunft residieren.

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Keine Limousine ist so schnell wie dieser Maserati

Turbolader hat Bums

Eine bessere Aerodynamik, mehr Leistung und ein gegenüber dem Vorgänger um rund 100 Kilogramm reduziertes Leergewicht helfen dabei, die Bestmarke zu erzielen. Zudem soll der Quattroporte V8 in 4,7 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten. Das überarbeitete 3,8-Liter-V8-Zylinder-Triebwerk bringt es auf ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmeter.

Dank der beiden Turbolader schiebt die heckgetriebene Sportlimousine vorwärts, dass es die Insassen heftig in die groß bemessenen und gut konturierten Sitze presst. Während der Motor leise grummelnd vor sich hin arbeitet, wenn man das Gaspedal nur halb durchdrückt, ändert sich sein Ton bei voller Leistungsabgabe vom schnurrenden Kätzchen zum grollenden Raubtier.

Eine Achtgang-Automatik von ZF bringt die Urgewalt auf die Straße. Der Pilot kann aber per Knopfdruck wählen, ob er im reinen Automatikmodus fahren oder manuell mittels der Schaltpaddel am Lenkrad die Gänge wechseln will.

Um 20 Zentimeter in die Länge gegangen

Das adaptive Aluminium-Fahrwerk ist zwar sportlich ausgelegt, bietet aber trotzdem einen für diese Fahrzeugklasse angemessenen Komfort. Bodenwellen werden weitestgehend absorbiert, solange der Fahrer nicht den Sportmodus für das Fahrwerk per Knopfdruck aktiviert. Aber selbst in der normalen Konfiguration zeigt der gegenüber dem Vorgänger um 20 Zentimeter in der Länge gewachsene Italiener seine fahrdynamischen Eigenschaften, wenn der Straßenverlauf hauptsächlich aus Kurven besteht.

Dank einer Gewichtsverteilung von 50 zu 50 liegt er wie ein Brett auf der Straße und meistert alle Kurvenradien stabil und neutral. Nur wer dem Hecktriebler im falschen Moment zu viel Kraft über das Gaspedal bekommt, erzwingt ein Ausbrechen des Hecks. Doch nur kurzfristig, da das ESP dann sofort eingreift und wieder für einen sicheren Fahrzustand sorgt.

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LUXUS MIT MONOGRAMM

Louis Vuitton

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Das Pariser Label hat mit seinen Taschen mit Monogramm Luxus neu definiert. Doch auch in der Welt der Mode ist Louis Vuitton weit vorne. Die neuesten Trends, aktuelle Kollektionen und alle News rund um das Luxus-Label Louis Vuitton und Designer Kim Jones finden Sie hier.

Bis zu 2.900 Euro für die “Louis Vuitton x Fragment Design”-Kollektion

Das französische Modehaus Louis Vuitton kooperiert mit Fragment Design und bietet die gemeinsame Kollektion in einem Pop-up Store in Japan an. Ein weltweiter Release soll folgen. Wir haben die Preisliste recherchiert.

Designer Kim Jones von Louis Vuitton und dem Label von Hiroshi Fujiwara, Fragment Design, haben sich zusammengetan und eine gemeinsame Kollektion geschaffen. Diese setzt sich aus College-Jacken, T-Shirts, Hawaiihemden, Jeans, Westen, verschiedenen Sneakers zusammen. Ob Rucksack, Portemonnaie oder “Boston Bag”: Die Accessoires und Kleidungsstücke sind mit dem Monogramm des französischen Modehaus und dem Schriftzug des Street-Wear-Marke versehen.

Weltweiter Verkauf folgt

Der Verkauf wird sich zunächst exklusiv auf einen Pop-up Store von Louis Vuitton in Tokio beschränken. Dieser öffnet vom 21. April bis einschließlich 5. Mai jeweils von 11 bis 20 Uhr seine Türen. Wem der Weg in die japanische Millionenmetropole zu weit ist, der dürfte sich über eine Ankündigung von Kim Jones freuen. „Ein weltweiter Release folgt”, so der Artistic Director Herren von Louis Vuitton auf Instagram.

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Jubiläumsausstellung: 250 Jahre Kristallmanufaktur Baccarat

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Der Name Baccarat war und ist bis heute ein Synonym des Luxus.

Baccarat und sein Museum

Baccarat

Seit 2003 besitzt das Haus auch sein eigenes Museum mit Galerie-Showroom und edlem Restaurant in dem ehemaligen Stadtpalast der Viscountess und Kunstmäzenin Marie-Laure de Noailles, bekannt für ihre brennende Leidenschaft für Kunst und inspirierter Extravaganz. Dort empfing sie Intellektuelle und Künstlerfreunde wie Salvador Dali, Man Ray, Luis Buñuel, Balthus und Francis Poulenc. Designstar Philippe Starck und der Künstler Gérard Garouste verliehen dem noblen, historischen Ambiente seinen letzten, zeitgenössischen Schliff. Das passende Ambiente für eine glamouröse Jubliläumsschau zur Welt von Baccarat, die 250 zerbrechliche Meisterwerke vorstellt, die in den Rang von Ikonen“ aufgestiegen sind – 250 Jahre Geschichte des festlichen Luxus.

Baccarat am Königshof

Der große Tisch am Eingang der Ausstellung, wo einige der renommiertesten Kreationen aus den nobelsten Häusern der Welt staunen machen, lässt da keinen Zweifel aufkommen: Der Name „Baccarat“ steht für außergewöhnliche Stücke, erinnert an herausragende Schauplätze und unvergessliche Feierlichkeiten. Für die Hochzeit von Grace Kelly und Fürst Rainier von Monaco wurde 1956 ein historisches Kristallservice wieder neu aufgelegt. Auch als Königin Elizabeth II. von England 1957 auf Staatsbesuch nach Frankreich kam, trank sie beim Empfang im Spiegelsaal von Schloss Versailles selbstverständlich aus einem Baccarat-Kristallglas. Baccarat darf sich bis heute „Das Kristall der Könige“ nennen. Noch heute prostet man sich an den Tischen des Elysée-Palastes aus Gläsern des Service „Juvisy“ zu.

Baccarat: Das Kristall der Könige

König Ludwig XV. ermächtigte den Bischof von Metz, Louis de Montmorency-Laval, 1764 eine Glasmanufaktur im Dorf Baccarat in der Region Lorraine am Ufer der Meurthe zu gründen. Sie ist älter als die Französische Revolution. Der Beginn der Erfolgsgeschichte der Kristallmanufaktur Baccarat in Lothringen, die eine ruhmreiche und königliche Geschichte der Kristallgläser wurde. Als erste Auftragsarbeit eines Königs erhielt Baccarat den prestigeträchtigen Auftrag für ein Stielglas-Set von Ludwig XVIII. Kurze Zeit später folgten Karl X. Philipp und Louis-Philippe seinem Beispiel.

Baccarat für Zaren, Kaiser und Maharadschas

Auch Russlands Zaren waren fasziniert von der verführerisch funkelnden Pracht des Baccarat-Kristalls und schon sehr bald waren die edlen Gläser in der ganzen Welt gefragt. Große Aufträge kamen früh von indischen Maharadschas, aus dem Osmanischen Reich, aus Japan und Lateinamerika.

Das für Zar Nikolaus II. im Jahre 1906 geschaffene Service aus doppelten Schichten von kristallklarem und buntem Kristall mit seinem raffinierten Dekor von Diamant- und Palmetten-Schliff ist spektakulär und noch heute in rubinrot, kobaltblau oder russischgrün erhältlich.

Erste Manufaktur, die buntes Glas kreierte

Immer auf Innovationen aus, war Baccarat auch die erste Glasmanufaktur in Frankreich, die buntes Kristall kreierte. Nach 1839 entwickelt die Fabrik neben den feinen Gravuren und mit Goldbemalungen veredelten Stücken insbesondere farbige Stücke in einer stetig erweiterten, virtuosen Palette der leuchtenden Farbnuancen. Noch heute bleibt die Manufaktur in dieser Kunst führend, vor allem in Bezug auf die Erfindung der berühmten goldenen, rubinroten und opak schillernden Farben.

Baccarat: Das Rote Gold

Die Beherrschung der Farbe markiert einen wichtigen Schritt in der Geschichte von Baccarat. Vor allem Rot, die Farbe der Macht, war in der Glasmacherkunst lange eines der bestgehütesten Geheimnisse. Die Macht des roten Goldes liegt in der Magie einer Fusion zwischen dem Kristall und 24karätigem Goldstaub, so dass diese besonders teuren und extra-schwierig herzustellenden Ergebnisse allerhöchster Glasmacherkunst mal zinnoberrot leuchten, mal rosa schimmern. Rotes Baccarat-Kristall strahlt in tausend leuchtenden Schattierungen, die das Licht funkeln lässt. Der höchste Ausdruck, tiefes Rubinrot, erscheint in dem Paar majestätischer Vasen, die Jean-Baptiste Simon für die Weltausstellung 1867 in Paris geschaffen hat.

Ikone und Bestseller: „Harcourt“

Ein weiterer Meilenstein gelang Baccarat mit dem Entwurf des Service „Harcourt“; die klassische, zeitlose Form wurde zum Symbol der Marke und ein internationaler Bestseller. Das Glas Harcourt ist eine Art Heiligtum, ein Statement-Piece des Hauses und veranschaulicht eindrucksvoll das Know-how des Hauses Baccarat. Nachempfunden ist es dem prunkvollen Kelch mit dem eingravierten königlichen Monogramm, das der französische König Louis-Philippe 1841 erstmals in Auftrag gab. Benannt nach einer der ältesten Familien des französischen Adels, wurden diese herausragenden und eleganten Ikonen feinster Glasmacherkunst von den Mächtigsten dieser Welt benutzt.

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Die bizarre Preisexplosion der Luxusmode

Seit Jahren steigen die Preise für Designermode und -accessoires. Doch viele Kunden lässt das unbeeindruckt, sie können es sich eben leisten. Oft ist gerade das besonders Kostspielige extrem begehrt.
 Eine Episode aus der Serie „Sex and the City“, wir schreiben das Jahr 2001. Die Freundinnen Carrie und Samantha stehen vor dem Schaufenster der New YorkerHermès-Boutique und betrachten die Birkin Bag, die darin ausgestellt ist. „Ist sie nicht wundervoll?“, sagt Samantha und zeigt auf die Tasche. „Die Birkin, wirklich? Die passt doch nicht einmal zu deinem Stil!“, entgegnet Carrie. „Es geht doch gar nicht darum, wie sie aussieht, sondern für was sie steht“, sagt Samantha. „Sie steht für einen Preis von 4000 Dollar“, sagt Carrie. „Eben. Wenn ich diese Tasche trage, weiß ich, dass ich es geschafft habe.“
Besucherinnen der New York Fashion Week: Die Designertasche gehört selbstverständlich zum Outfit dazu. Für diesen Luxus sind viele bereit, mehr und mehr Geld zu bezahlen
Besucherinnen der New York Fashion Week: Die Designertasche gehört selbstverständlich zum Outfit dazu. Für diesen Luxus sind viele bereit, mehr und mehr Geld zu bezahlen

Quelle: Sandra Semburg/ZGBZGH

4000 Dollar für eine Birkin Bag! Was waren das noch für Zeiten, möchte man fast ausrufen. Einst entworfen für und benannt nach der britischen Schauspielerin Jane Birkin, zählt diese Tasche zu den teuersten und begehrtesten der Welt. In Deutschland beginnen heute die Preise für ein neues, mittelgroßes Modell aus Leder bei circa 7000 Euro, in den USA bei 9000 Dollar. Hätte Carrie gewusst, wie die Dinge sich entwickeln, sie hätte Samantha geraten, sofort zuzuschlagen.

Höhere Materialkosten als Grund?

Natürlich beeinflusst die normale Inflation Preise von Luxusprodukten ebenso wie die von alltäglichen Konsumgütern. Steigerungen von über 30 Prozent lassen sich damit jedoch nicht erklären. Bei Hermès möchte man sich nicht zu dem Thema äußern. Von Chanel erhält man ein Statement: „Wie alle größeren Luxusmarken passen wir unsere Preise regelmäßig an Veränderungen an, die unsere Modelle, Herstellungskosten, Preise von Rohmaterialien und Schwankungen von Währungskursen betreffen.“ Höhere Produktions- und Materialkosten werden von vielen Modehäusern als wichtigster Grund genannt.

Der Luxusforscher Klaus Heine lehrt als Assistant Professor das Fach Luxus-Marketing an der EMLYON Business School in Shanghai. „Es stimmt, dass die Preise für Materialien wie Baumwolle oder Leder seit einigen Jahren stark ansteigen“, sagt er. Das hat dazu geführt, dass manche Labels und Konzerne sich ihre Lieferanten gleich einverleibt haben. Sowohl Chanel als auch Hermès kauften im vergangenen Jahr französische Gerbereien auf. Der Konzern LVMH investierte 2013 in eine Krokodilfarm in Australien und sicherte sich so die Ressourcen für seine Labels wie Céline.

Auch die Lohnkosten sind gestiegen, vor allem in Asien. „Es mag überraschen, aber dass sich die Löhne zum Beispiel in China in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt haben, beeinflusst die Herstellungskosten für viele Luxusmarken“, sagt Heine. Arbeitsintensive Herstellungsschritte werden häufig in China durchgeführt. Damit „made in Italy“ auf der Schuhsohle stehen darf, finden oft nur die letzten Handgriffe in Italien statt. Aber man kann sich kaum vorstellen, dass die vergleichsweise niedrigen Löhne in China für so heftige Preiserhöhungen verantwortlich sein sollen. Ein weiterer Kostenpunkt sind teure Werbeanzeigen in Magazinen und steigende Mieten für Boutiquen in Toplagen.

Wie viel zahlt der Kunde?

Die Unternehmen müssen vielleicht wachsende Ausgaben ausgleichen – so oder so erzielen sie beim Verkauf meist riesige Brutto-Margen. Die Brutto-Marge gibt an, wie viel Umsatz nach Abzug der Herstellungskosten übrig bleibt. Laut dem Online-Modeportal „Business of Fashion“ liegt diese bei Luxusunternehmen bei um die 65 Prozent vom Ladenpreis. „Im Gegensatz zum Massenmarkt richtet sich die Preisgestaltung hier weniger nach den Kosten. Die Labels fragen sich eher, wie viel die Konsumenten wohl bereit sein werden, für ein Produkt auszugeben. Dabei lassen sie auch ihrer Fantasie freien Lauf“, sagt Heine.

Marken erhöhen ihre Preise, weil sie es können. Designermode ist so teuer wie noch nie, und gleichzeitig haben sich selten so viele Menschen darum gerissen wie heute. Seit Hedi Slimane als Chefdesigner für Saint Laurent arbeitet, sind die Kleider und Accessoires der Marke nicht nur viel teurer geworden (ein schwarzer Wollblazer kostet hier schon mal über 2000 Euro). Sie verkaufen sich auch viel besser. 2008 übernahm Phoebe Philo den Posten als Kreativdirektorin von Céline. Sie machte aus dem Unternehmen eines der teuersten Modelabels überhaupt, Taschen für 3000 Euro sind hier Standard. Und was machen die Frauen? Sie kaufen.

Für viele spielt der Preis kaum noch eine Rolle

Manchmal kaufen sie, gerade weil das Produkt teuer ist. Klaus Ritzenhöfer ist Inhaber des Kölner Concept-Stores „Apropos“ mit Dependancen in Hamburg, Düsseldorf und München. „Wenn die modische Aussage stimmt, spielt der Preis für viele Kunden kaum noch eine Rolle. Und je höher der Preis ist, desto geringer fallen in der Regel die Stückzahlen aus, die produziert werden. Man kauft sich also auch eine gewisse Exklusivität“, sagt er. Gerade bei Céline komme zu den hohen Preisen eine geschickte Verknappungsstrategie hinzu. Die Kollektionen kann man nicht online bestellen. Neue Taschenmodelle sind, kaum stehen sie in den Schaufenstern, meist schon wieder ausverkauft. Ein ähnlich elitäres Image pflegen Hermès und Chanel. Der Erfolg gibt ihnen recht. Und führt dazu, dass die Konkurrenz mitzieht.

„Sicherlich orientieren sich die Labels auch an den Preisen der Konkurrenz. Wenn man sich vom Image her seinem Mitbewerber gleichgestellt fühlt, wird man seine Produkte nicht unter dem Wert der anderen positionieren“, sagt Klaus Ritzenhöfer. Das beste Beispiel dafür ist Louis Vuitton. Dessen braune Canvastaschen mit Monogramm-Logo, die lange Zeit je nach Modell einige Hundert Euro kosteten, sah man irgendwann in der Einkaufszone jeder mittelgroßen Provinzstadt.

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Warum Originale von Luxury Art Store? Weil es nichts vergleichbares gibt.

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Die Luxury Art Store Kunstwerke sind erschaffen worden, um dich zu begeistern. Jedes ist ein Einzelstück und weltweit einmalig, durch professionelle und erfahrene deutsche Künstler, mit viel Liebe und Aufwand handgefertigt. Deshalb besitzt jedes unserer Werke eine eigene Seele. Jene Wirkung, die du spürst, wenn du es dir anschaust. Du erlebst dann etwas, was dich erstaunt und fasziniert zugleich, das ist die besondere Magie der echten Luxury Art Store Kunst.

So perfekt. Bis ins letzte Detail.

Alle Kunstwerke von Luxury Art Store sind Unikate und weltweit einmalig. Alle wurden als Einzelstücke entworfen und in Deutschland, durch professionelle Künstler, exklusiv für Luxury Art Store, handgefertigt. Die Kunstwerke erfüllen die höchsten Qualitätsansprüche einer Kunstgalerie in Künstlerqualifikation, Beschaffenheit, Ausführung, Farbechtheit, sowie eine starke künstlerische Aussage.

 

 Edle Materialien.

Die edlen und hochwertigen Materialien und die erstklassige Ausführung, schenken dir lebenslang Freude. Die Qualität der Kunstwerke spiegelt sich in der aussagestärke und der Liebe zum Detail wieder. Satte, mehrschichtige Farbaufträge vermitteln die hohe Wertigkeit eines jeden Kunstwerkes. Die Oberflächen der Werkstücke sind mit speziellem Lack aufwändig versiegelt. Das sichert den Langzeitschutz, die Farbechtheit und die Tiefenwirkung über Jahrzehnte.

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   Die Leinwände bei Gemälden, werden gefertigt aus hochwertigem Baumwollgewebe, welches auf Echtholz-Rahmen aufgespannt wurde.

Präzise ummalte Ränder.

Die Ränder sind sorgfältig und farblich passend zum Gesamteindruck des Werkes gestaltet, so dass du es nicht kostenaufwendig rahmen brauchst.

Integriertes Aufhängesystem.

Wenn dein neues Gemälde oder Wandobjekt bei dir ankommt, verfügt es bereits über ein intelligentes Aufhängesystem, welches  dir ermöglicht es leicht und schnell an die Wand zu hängen. Auf der Rückseite jedes unserer Kunstwerke sind Aufhänger, aus hochwertigen, rostfreien und verzinktem Stahl, befestigt. Die Aufhänger sind etwas Besonderes, denn durch eine kleine Erhebung in der Mitte kannst du an der Wand schnell und einfach eine Markierung mit ihnen machen und so das Kunstwerk genau da platzieren wo du es hin haben möchtest. Unser Aufhänger sind darüber hinaus so entwickelt und befestigt, dass genug Platz geboten wird um auch größere, handelsübliche Nägel, Haken oder Schrauben zu verwenden, die am Ende von außen nicht sichtbar sind.

Zertifiziertes Einzelstück.

Dein Kunstwerk wird geliefert mit einem individuellen Echtheitszertifikat sowie weiteren Informationen. Das Zertifikat bestätigt, dass du der Besitzer eines weltweit einzigartigen, handgefertigten Unikates bist und ist für die spätere Provenienz oder im Fall einer weiteren Veräußerung eine wertvolle Urkunde.

Das Künstlersiegel.

Ein einzigartiges Künstler-Siegel ist ebenfalls fest mit dem Kunstwerk verbunden. Es besitzt versteckte Merkmale und ist somit fälschungssicher und nicht reproduzierbar. Alle Originalkunstwerke der Künstler Devin + Noah besitzen dieses zusätzliche Sicherheitsmerkmal, welches für Authentizität wichtig ist.

Je größer die Yacht, desto tauglicher für die Hochsee ist sie

Letztendlich sollte man nie die Gefahren unterschätzen, welche man auf einer Weltreise auf dem Meer haben kann. Stürmische Winde, Strudel, Gewitter, große Wellen usw. können einem kleinen Schiff ordentlich zu schaffen machen, sodaß man kaum von Erholung reden kann. Viel angenehmer ist es daher mit einer Giga, Super oder Mega Yacht in See zu stechen, weil diese zum einen mit modernster Navigation ausgestattet sind, sodaß man Unwetter rechtzeitig umfahren kann, und zum anderen die schiere Größe Sicherheit bietet. Wellen können da kaum noch etwas ausrichten, bei Schiffslängen ab 25 Meter. Allerdings kosten solch exclusive und riesigen Schiffe auch ziemlich viel Geld, sodaß sich das nur sehr wenige leisten können. Auf der Welt gibt es andererseits auch immer mehr reiche Menschen mit üppigem Budget für eine neue Yacht. Je größer, desto besser ist es sagt man allgemein. Schließlich hat man so auch an Bord jede Menge Luxus und Platz, sodaß die Weltreise dann einfach mehr Spaß macht.

Das Wetter kann einer grossen Yacht kaum etwas anhaben.Foto: © maho – Fotolia.com

Wegen der Sicherheit auf einer Weltreise sollte man bei langen Fahrten auf dem Meer lieber eine große Giga, Super oder Mega Yacht nehmen. Vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld dazu.

 

Schließlich muß man so nicht unbedingt auch in anderen Ländern wie den Malediven, Bahamas, Karibik etc. auf Luxus verzichten. Man nimmt seine Wohnung quasi überallhin mit. Alternativ kann man eine Giga, Super oder Mega Yacht sicherlich auch chartern, was insgesamt gesehen sicher billiger ist, wenn man nur mal 1-2 Monate Urlaub machen möchte. Wer länger sein Schiff als Unterkunft nutzen möchte, für den lohnt es sich sowas auch zu kaufen. Damit wird man Unabhängig von Hotels, man lebt dann einfach auf seinem Schiff und fährt von Hafen zu Hafen. Wo es einem gerade gefällt. Beliebte Reiseziele liegen zum Beispiel auch in Monaco, Mallorca, Kiel usw. Zumindest einmal in seinem Leben sollte man jedenfalls mal eine Weltreise gemacht haben. Vielleicht ja bald mit einem Schiff aus diesem Verzeichnis

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„Luxus bedeutet Details, Details, Details“

In Deutschland hatte es Dior bisher schwer. Nun drängt die legendäre Modefirma auf den Markt, denn die Haltung deutscher Frauen zu Mode hat sich geändert. Dior-Chef Sidney Toledano erklärt, wie.

Seit Tagen schwirrten die Gerüchte durch Düsseldorf. Die neue Dior-Boutique an der Kö, ein Entwurf von Architekt Peter Marino, war doch offensichtlich fertig, sogar die neuste Kollektion, die es anderorts noch gar nicht gab, war schon in den Schaufenstern dekoriert. Warum machen die nicht auf? Und überhaupt: ein Jahr Bauzeit? Für ein Haus, in dem doch zuvor schon High-Class-Mode verkauft wurde. Dann waren da plötzlich diese Absperrkordeln vor den Glastüren und Wachmänner.

Dior-Chef Sidney Toledano in der Düsseldorfer Boutique. Für ihn bedeutet Luxus: Details, Details, Details
Dior-Chef Sidney Toledano in der Düsseldorfer Boutique. Für ihn bedeutet Luxus: Details, Details, Details

Quelle: Eva Baales, Pierre Debusschere

Und doch, kein Event. Immer noch durften nur Mitarbeiter des Hauses passieren. Denn das, was schon so perfekt schien, musste noch besser werden. Sidney Toledano, der Président Directeur Général des französischen Modehauses, reiste persönlich zur Abnahme an. Im Gespräch in den speziell angefertigten Sesseln erklärte der aufgeräumte, wort- und anekdotenreiche Manager und Porsche-Fan, warum noch so kleine Details entscheidend für den Markenerfolg sind. Tage später gingen die Türen dann endlich auf.

Kontrollieren Sie als Vorstandschef eigentlich jede neue Boutique?

Sidney Toledano: In jedem Fall bespreche ich alle Pläne für jeden neuen Store mit dem Architekten, dem Storemanager, meinen Mitarbeitern. Nach Düsseldorf bin ich in erster Linie selbst gereist und habe mit dem Vermieter Herrn Eickhoff gesprochen, weil ich ihn kenne, seit ich bei Dior bin, also seit 1994. Er war ein sehr guter Geschäftspartner.

Als die Eickhoffs überlegten, die Räumlichkeiten aufzugeben, rief er mich an. Wir trafen uns hier, aßen zusammen Mittag, und er erklärte mir, dass er aufhören wolle, weil er sich ausruhen wolle. Es war mir wichtig, mich nach dem Umbau mit eigenen Augen vom Ergebnis zu überzeugen, denn mir liegt dieses Projekt sehr am Herzen.

Checken Sie, ob alle Kleider richtig hängen, wie die Schuhe stehen – oder wie muss man sich das vorstellen?

Toledano: Ich kontrolliere alles, und ich habe ein wirklich gutes Auge. Ich bin jetzt seit 21 Jahren im Unternehmen und weiß gleich, wenn ich einen Raum betrete, ob es passt. Alles dreht sich ums Detail, bis hin zur Frage, wo und wie die Blumen stehen. Ich überprüfe alles. Luxus ist unser Geschäft. Und Luxus bedeutet: Details, Details, Details.

Es heißt, man dürfe Sie nicht ansprechen, wenn Sie ein Geschäft inspizieren?

Toledano: Wenn ich den Store überprüfe, möchte ich nicht, dass dort viele Menschen sind. Ich mag die Konzentration, möchte erfahren, wie alles auf den Kunden wirkt. Das Erste, das mir gleich beim Eintreten auffiel zum Beispiel, war die leere Fläche in der Mitte. Da muss noch etwas hin. Ich habe viele Kleinigkeiten bemerkt. Und als CEO eines Luxusunternehmens ist man also tatsächlich für so etwas zuständig.

Perfekte Pose, geplant bis ins Detail: Dior-Models nach dem Haute Couture Defilée kürzlich in Paris
Perfekte Pose, geplant bis ins Detail: Dior-Models nach dem Haute Couture Defilée kürzlich in Paris

Quelle: Pierre Debusschere

Erklärt das den Erfolg des Hauses?

Toledano: Als Chef bin ich in Zeitschriften zu sehen, weil ich an Modeschauen und Events teilnehmen muss. Das ist Teil meines Jobs. Von außen mag es also so aussehen, als würde man nur Events besuchen und Prominente treffen. Das stellen wir nach außen auch so dar, denn in der Mode geht es nicht darum zu zeigen, wie hart man arbeitet. Aber wir tun es. Was auch für die Designer gilt. Kennen Sie den Film „Dior und ich“? Es geht bei allem immer um das Produkt und höchste Qualität. Also kontrolliere ich auch den Service und die Haltung des Verkaufspersonals.

 Luxus und harte Arbeit klingen nicht gerade nach einem Traumpaar?

Toledano: Doch, die mögen sich. Und es geht um Leidenschaft für die Marke. Man muss spüren, dass es Dior ist, ohne dass Dior draufsteht. Es gilt, die Vergangenheit heraufzubeschwören und dabei gleichzeitig die Moderne zu leben.

Christian Dior pflegte ja durchaus Verbindungen nach Deutschland. Man hatte aber viele Jahre den Eindruck, dass der Markt für Sie nicht besonders interessant ist. Nun haben Sie in kürzester Zeit zwei neue Geschäfte eröffnet, warum jetzt?

Toledano: In Frankreich gibt es im Luxusbereich Paris, Paris und Paris und dann noch Cannes und Monaco. In Deutschland dagegen gab es immer schon eine erstaunliche, enge Kundenbeziehung zu lokalen Multilabel-Geschäften.

Also verkauften wir auch dort, wie eben bei Eickhoffs. Dann eröffneten wir einen eigenen Store in München, der war sehr erfolgreich, und so suchten wir nach weiteren Standorten. Die guten waren aber schon von den Multilabel-Läden besetzt, und an den Luxusboulevards gibt es nur begrenzt Räumlichkeiten. In Asien werden immer wieder neue Luxus-Einkaufszentren gebaut, da ist es viel leichter, schnell neue Stores zu eröffnen. In Europa dauert es länger, an zentrale Standorte zu kommen.

Versace Home Collection: Möbel und Interieur von Versace

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„Versace is not just a name, it’s a way of life“ sagte Donatella Versace einst über die Möbel- und Interieurkollektion von Versace. Und wahrlich: Richtet man sich mit den Kreationen aus dem italienischen Modehaus ein, setzt man ein prunkvolles Statement in den eigenen vier Wänden.

Dass die Mailänder Marke Versace nicht gerade für Zurückhaltung steht, ist hinlänglich bekannt. Der barock anmutende Versace-Stil, die farbenfrohen Stoffe und die an der griechischen Mythologie angelehnten Mode-Kollektionen sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, sorgen allerdings für einen hohen Wiedererkennungswert der Versace-Entwürfe. Gleiches gilt auch für die Home Collection des Labels. Mit den opulenten Möbelstücken, Kissen und Seidendecken kann man sich sein zuhause ganz nach dem persönlichen Geschmack von Designer Gianni Versace einrichten. Der bevorzugte in seiner privaten Luxus-Behausung in Miami, in der er bis zu seinem Tod lebte, ebenfalls einen opulenten Stil.

Living Versace: Die Home Collection

Ein Coffee Table „Argo“ mit bunten, orientalisch anmutenden Mustern, ein türkis-blaues Seidenkissen „Leopard Blue“ mit prachtvollen Ornamenten und ein dunkelroter, geschwungener Samtsessel „Acanthus“ mit Goldfüßen, der dem Sonnenkönig sicherlich auch gefallen hätte. Viele Stücke der Home Collection sind betont in dem typischen Versace-Stil gehalten. Nicht selten prangt das Markenzeichen, der goldene Medusa-Kopf auf Stoffen und Möbelbeinen. Auch Geschirr, Gläser und Bestecke bietet das italienische Modehaus an. Dabei überrascht kaum, dass Goldtöne in all ihren Facetten ebenfalls dominieren.

Schlichtheit im Hause Versace: Die Signature Stücke

Was allerdings überrascht sind die Versage-Signature Stücke. Dank geradliniger Formensprache und Materialien und den Stoffen in gedeckten Farben, ganz ohne Muster, ist auf den ersten Blick nicht zu erahnen, dass es sich bei den Sofas und Couchtischen um Versace handelt. So wird auch der schlichtere Interieur-Gusto von dem Mailänder Modehaus bedient.

Diese unerwartete Gegensätzlichkeit von Prunk und Geradlinigkeit macht die Home Collection von Versace besonders und durchaus spannend. Allerdings geht bei all dieser Zurückhaltung der Wiedererkennungswert der Modemarke ein Stück verloren. Würde der Medusa-Kopf nicht auch hier auftauchen, könnten die schlichten Stücke auch aus hochwertigen, aber unbekannteren Möbelkollektionen stammen.

Home Collection Online und in ausgewählten Stores

Die meisten Modehäuser lassen ihre Möbel in Lizenz produzieren, das macht die Stücke noch etwas exklusiver. Bei Interieur-Kollektionen von Modemarken kommt es nicht selten vor, dass der Kunde für den berühmten Namen etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Das gilt auch für die Versace-Möbel. Günstig sind die Stücke nicht. Dafür muss man zum Kauf mittlerweile nicht mehr in ausgewählte Geschäfte, sondern kann sich Versace dank Online-Boutique ganz bequem nach Hause bestellen.

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One & Only Ocean Club, Bahamas

Berlins entspanntes Luxus-Spa

Der Berliner fährt zur Entspannung ja gern in eines der Wellnesshotels im grünen Umland. Doch man muss gar nicht so weit fahren, wenn man Entspannung sucht. Einen Steinwurf vom Ku’damm entfernt befindet sich mit dem Spa des luxuriösen Intercontinental Hotels eine wahre Ruheoase, in der auch Tagesgäste willkommen sind.

InterContinental Berlin

Als Tagesgast im Spa Intercontinental Berlin

Durch die luftige Lobby des Interconti Hotels mit ihrem großem Glasdach läuft der Spa-Besucher nach rechts und gelangt dann am Ende des Raumes zu einer Glastür, die in den modern gestalteten Wellness-Bereich führt. Am Tresen wird man freundlich empfangen. Day-Spa-Gäste zahlen im Berliner Intercontinental Spa 65 Euro pro Tag. Handtücher sind inklusive so viele man will, ebenso Bademantel und Hotelschläppchen. Man erhält einen Spind-Schlüssel und kann sich dann in den Umkleiden umziehen und seine Sachen verstauen. Angenehm bei spontanen Eingebungen: Man kann ohne Voranmeldung vorbei kommen.

Großer Pool, ausreichend Liegen

InterContinental Berlin

Der Spa des Intercontinental Hotels ist mehrheitlich in warmen Farben eingerichtet, Naturtöne, Holz und Orange kommen zum Einsatz, da Lichtist angenehm und leicht gedimmt. Der Pool dunkelblau leuchtende ist 15 x 8 Meter groß und 1,35 Meter tief und bietet genügend Platz zum Bahnen ziehen. Durch das Holzdach Balken darüber, mutet es fast so an, als Bade man in einer modernen Scheune.  Der mit 35 Grad Celsius mollig warme Whirlpool neben dem Schwimmbecken sprudelt angenehm stark. Um den Pool herum gruppieren sich rund 15 Liegen.

Perfekt im Sommer: die Terrasse des Interconti-Spa

InterContinental Berlin

Besonders schön liegt man im Sommer auf der Terrasse, die direkt vom Pool zugänglich ist. Mit dem Holzplankenboden, den runden Rattan-Sonnenbetten und den asiatisch anmutenden orangen Sonnenschirmen wirkt der Außenbereich sehr einladend und verbreitet ein Gefühl von Urlaub. Drinks und Snacks werden nicht an die Liege serviert, die Spa-Bar befindet sich jedoch direkt neben dem Pool und offeriert gesunde Tees, Säfte Proetien-Shakes (von Multipower, rund 8 Euro das Glas) aber auch Hotel-Klassiker wie das Club-Sandwich und Cesar-Salad. Alle Gerichte von der Room-Service-Karte können auch im Spa bestellt werden.

Der Saunabereich: separate Damensauna

Der Saunabereich ist tatsächlich angenehm ruhig, im Sommer nutzen wohl deutlich weniger Gäste das Angebot. Es gibt zwei Finnische Saunen (ca. 90°C), wovon eine nur für Damen ist,  ein Dampfbad mit ca. 45°C und ein Kräuterdampfbad mit ca. 45°C. Abkühlung verschafft im Innenbereich bereitgestelltes Crushed Ice und im Außenbereich ein Eisbad zum Eintauchen und eine Dusche. Angenehm auch die steinernen Sessel mit Fußbecken. Zum Ruhen geht es in den separaten Ruheraum.  Hier stehen beheizte Liegen und Wasserbetten bereit, die Luft ist wohlig temperiert, das Licht angenehm sanft.

Fitnessstudio und Personal Training

Spa interconti berlin gym fitnessraum geräte

Wer sich sportlich betätigen will, kann den Fitnessraum (24 Stunden geöffnet) nutzen, der erstaunlich gut ausgestattet ist. Es gibt zwei Laufbänder, zwei Cross-Trainer und ein Rudergerät (alle Geräte von der Marke Technogym), dazu reichlich Hanteln und zwei Kraftstationen. Wasser steht in einem Spender gratis bereit. Auf den Laufbändern und ross-Trainern kann auf dem eigenen Bildschirm TV aber auch Youtube-Videos nach Wahl angucken – Kopfhörer dürfen vergessen werden: Sie sind an der Spa-Rezeption ausleihbar. Wer Unterstützung beim Training wünscht oder einmal wieder seinen Schweinehund überwinden möchte, kann im Spa des Interconti Stunden mit Personal Trainer Johannes Fernis buchen. Fernis hat viele Stammkunden, darunter auch einige VIPs und versteht sein Handwerk. Trainingseinheiten – zum Beispiel „Total Power für Kondition & Kraft“ sind ab 30 Minuten buchbar. Day-Packages inklusive Training, Massage und Beratung kosten bei Fernis ab 150 Euro.

Massagen und Facials im Intercontinental Spa in Berlin

Wer sich im Intercontinental Hotel eine Massage gönnen möchte, hat meist auch kurzfristig die Gelegenheit, einen Termin zu bekommen. Das Team von Sarah Schäfer Cosmetics (separater Eingang neben dem Spa) ist sehr bemüht, die Kundenwünsche schnell umzusetzen. Empfehlenswert die klassische Massage (45 Minuten für 60 Euro), und die Hot-Stone-Massage (60 Minuten für 95 Euro). In Sachen Kosmetik ist Dermabrasion (45 Euro) zur Verfeinerung des Hautbildes eine tolle Sache.

Preise und Bewertung Spa Intercontinental Berlin

Fazit: Wer ein Spa mit Pool und Sonnenterrasse im Herzen der City-West sucht, das nicht überlaufen ist und ein 5-Sterne-Luxus-Hotel-Gefühl vermittelt, ist im Intercontinental Spa richtig. Die Öffnungszeiten sind großzügiger als in den meisten Hotels und auch Fitnessstudios. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, insbesondere, wenn man die 10er Karte für 375 Euro kauft. Auch Jahresmitgliedschaften sind möglich. Preis: 2200 Euro. Einziges Problem für Autofahrer: Parken ist nicht inklusive, eine Parkkarte ist jedoch für fair kalkulierte 480 Euro im Jahr erwerbbar. Kinder sind übrigens zu allen Uhrzeiten willkommen. Schwimmflügel, Schwimmbrillen und Kopfhörer können gratis ausgeliehen werden. Obst und Wasser sind im Spa-Bereich gratis.

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Das ist Luxus (Teil I): Willkommen im Hotel Danieli

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Was ist überhaupt Luxus? Kaviar satt im Fünf-Sterne-Hotel? Champagner-Dusche unter Palmen? Oder einfach nur das warme Gefühl von Sonnenstrahlen auf der Haut? Vögelzwitschern oder völlige Stille mitten in der Natur? Eines ist sicher, das Gefühl von Luxus bedeutet für jeden von uns etwas anderes. In unserer „Das ist Luxus“-Serie stellen wir euch daher  verschiedene Orte vor, an denen wir dem Luxus-Gefühl auf unterschiedliche Art und Weise begegnet sind. Und Teil I führt uns direkt nach Italien, an einen der Orte an dem Luxus besonders durch seine Opulenz und seine Pracht zu finden ist:

Benvenuti a Venzia!

Sachte dockte das Wassertaxi an, freundliche Gesichter lächelten mich am Pier an: Alles geht wahnsinnig schnell und wenig später war das Gepäck auf dem Zimmer. Aber was heißt schon Zimmer: Es war ein Gemach mit  echten, ausgesuchten Antiquitäten, hohen Decken mit üppig vergoldeten Stuckleisten und blauen Vorhängen an den mehr als mannshohen Fenstern – die einen Blick auf den Canal Grande, dem Herzstück Venedigs, öffneten, der lebenslang haften bleibt.

„Der Check-in kann später erfolgen“, hatte Concierge Filippo an der kunstvoll vertäfelten Rezeption gesagt. „Wann immer Sie es wünschen.“ Man möge ruhig gleich nach oben gehen. Gehen? Nein: Ich wandelte durch diese prachtvolle Lobby mit ihren wertvollen Teppichen, großen Blumensträußen und Wänden aus Marmor. Unbezahlbare Kostbarkeiten, die ich mich kaum traue anzufassen.

Kleine Boote, große Schiffe: Die Aussicht aus dem Zimmer des Hotels vergisst man so schnell nicht wieder.

Dann war der Durst da. Ich ging wieder runter, in das „Dandolo“, nahm dort um 16 Uhr den Afternoon Tea, wollte die Rechnung unterschreiben – doch das war nicht vorgesehen „Wir kennen alle unsere Gäste, egal wer sie sind“, schmunzelte Bar-Keeper Alessandro. „Eine Unterschrift ist nicht nötig.“ Ein Gefühl der Wichtigkeit macht sich in mir breit. Diese zuvorkommende Art verschafft dem Satz „der Gast ist der König“ gleich nochmal eine ganz andere Bedeutung. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Namen man trägt, obschon es in dem Palazzo aus dem 14. Jahrhundert stets vor Prominenz wimmelt – und nicht nur zur Biennale, den Operntagen oder zu Karneval. Kaum ein Hotel weltweit sah wahrscheinlich mehr Berühmtheiten, als das Hotel Danieli: Schon Goethe war hier, Wagner oder George Sand.

Luxus unter Freunden

Und auch im Film machte das Haus immer wieder Bella Figura – zuletzt in „The Tourist“ mit Johnny Depp und Angelina Jolie. Die beide Stars schätzten – wie fast alle Gäste – vor allem auch die weltberühmte Freilichtbühne hoch oben über den 210 Zimmern: Die „Terrazza Danieli“, bereits von Giuseppe Dal Niel eingerichtet, dem Gründer des 1822 eröffneten Hauses, das noch immer seinen Spitznamen trägt – Danieli.

Wer Venedig ohne die großen Touristenmassen sehen will, sollte einen Spaziergang kurz nach Sonnenaufgang machen!

Heute hat im dem weit gerühmten Terrassen-Restaurant Dario das Sagen. Der Küchenchef verblüfft bereits mit seiner Burrata mit Eiscreme aus Zucchini-Blüten, Wassermelone und Croutons – und verhilft erst recht mit seinem in grünem Pesto schwimmenden Octopus-Ende jedem Gaumen zu Freudensprüngen. Einmalig auch: Die Ozean-Riesen, die vor den liebevoll eingedeckten Tischen fast in Augenhöhe der bis zu 120 Gäste träge durch den Giudecca-Kanal schleichen – und dennoch mit ihren gewaltigen Schrauben die Fundamente des Palastes attackieren. Vorgestern habe sich Chiara Mastroianni, die Tochter des berühmten Mimen, an der Brüstung ablichten lassen, ist vom Personal zu hören, das mit den Namen seiner prominenten Gäste allerdings nicht haussiert. „Das ist verboten“, hatte bereits am Mittag Barkeeper Allesandro betont. Und so fühle auch ich mich als Normalsterblicher in diesem prachtvollen Hotel wie in einem kleinen Märchen mit Stars und Sternchen. Ein Ausflug wie im Film.

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Luxus über den Wolken

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Im Privatjet um die Welt reisen: Gäste, die sich diese Form von Urlaub leisten können, bekommen für viel Geld Beinfreiheit und Rundum-Betreuuung. Was einen Kreuzflug außerdem exklusiver macht als eine Kreuzfahrt.

Das Kreuzflug-Team vor der «Albert Ballin»: Der Privatjet ist nach dem ehemaligen Hapag-Generaldirektor benannt. Foto: Hapag Lloyd/ dpa-tmn

Flugkapitän Gregor Schweizer ist geborener Basler und kein Mann vieler Worte. Seine Ansprache vor dem Start im japanischen Osaka beschränkt sich auf die Mitteilung: „Liebe Gäste, guten Flug!“ Mehr ist in der Tat nicht zu sagen. Die 30 Passagiere kennen die Sicherheitshinweise. Sie kennen die geplante Route, und auch die Getränkeauswahl an Bord. Sie sitzen nicht zum ersten Mal auf Platz 3A oder 10F, sondern haben zu diesem Zeitpunkt schon fünf Flüge hinter sich. Am Ende werden es elf sein.

Die Eckdaten dieser Reise: Sieben Länder, vier Kontinente, 39.700 zurückgelegte Kilometer. In 19 Tagen einmal um die Welt. Im selben Flieger, mit derselben Crew. Von der „Sansibar“ auf Sylt bis nach Sansibar vor Afrika, mit Zwischenstopps in New York, Kanada, Alaska, Japan, Palau und Vietnam.

Man muss sich das Unternehmen wie eine Kreuzfahrt vorstellen. Nur nicht mit einem Schiff auf dem Wasser, sondern mit einer gecharterten Boeing 737 durch die Luft. Deshalb nennt der Veranstalter, in diesem Fall das Hamburger Unternehmen Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, die Reise auch „Kreuzflug“.

Reise so teuer wie ein neuer Mittelklassewagen

Weitere Parallelen zur Fahrt auf See: Alle Mahlzeiten an Bord und auf dem Boden sind inklusive. Es gibt einen Gepäckservice und einen Bordarzt, eine auf Expeditionsschiffen erprobte Chefreiseleiterin, und zwei erfahrene Reiselektoren als wandelndes Unterhaltungsprogramm.

Auch die Gästeschar entspricht der eines Luxusdampfers: Mehrheitlich jenseits der Pensionsgrenze und gut betucht – sehr gut betucht, muss man wohl sagen. Bereits Kreuzfahrten sind kein günstiges Vergnügen. Der Tagespreis eines Kreuzflugs beträgt mindestens das Dreifache einer Luxusschiffsreise. Für den Gegenwert dieser Weltumrundung, eine der längsten Touren im Programm, könnte man sich einen fabrikneuen Mittelklassewagen kaufen. Abzuwägen sind auch die ökologischen Kosten: Sind nicht schon genug Flieger in der Luft?

Diese Fragen plagen die Passagiere nicht. Zumindest reden sie unterwegs nicht darüber. Für sie steht im Vordergrund, möglichst individuell und doch rundum betreut an exotische Orte zu gelangen. Auf Geschäftsreisen habe man schon die meisten großen Städte der Welt gesehen, erklärt ein Ehepaar aus dem Schwarzwald. Aber wann kommt man schon mal direkt von Alaska in die Südsee?

Eine Teilnehmerin aus der Schweiz, pensionierte Lehrerin und verwitwet, geht sonst auf Wandertouren oder Segeltörns. Eine herkömmliche Kreuzfahrt wäre ihr „zu langweilig“. Ihr gefällt am Kreuzflug, dass man nicht nur Häfen ansteuert und kurze Ausflüge macht, sondern sich in jedem Land zwei oder drei Nächte aufhält.

Der typische Gast ist ein Mittelständler in Rente

„Wir haben viele Stammkunden“, sagt Consul-Inhaber Dieter Forsen. Typisch sei der mittelständische Unternehmer, der seine Firma verkauft oder den Kindern übergeben und nun Zeit zum Reisen habe. Für die Veranstalter sind die Kreuzflüge ein Wagnis: „Die Fixkosten sind im Vergleich zur Gästezahl sehr hoch“, erläutert Gabi Haupt, Produktmanagerin bei Hapag-Lloyd.

Zu Buche schlagen vor allem das für die gesamte Reise bereitgestellte Flugzeug und die siebenköpfige Crew – zwei Piloten, vier Kabinenkräfte und ein Techniker. Die Kreuzflüge werden aber auch angeboten, weil die Zielgruppe begehrt ist und man hofft, sie aus dem Flugzeug auf die Schiffe zu locken.

Der logistische Aufwand abseits der üblichen Reiserouten ist nicht zu unterschätzen: Zur Abwicklung des Flugs von Sylt nach New York musste eigens ein Zollbeamter aus Cuxhaven nach Westerland kommen. Auf Kodiak, einer Insel vor der Südküste Alaskas, gibt es keine Reisebusse zum Abtransport vom Flugfeld. Die Organisatoren mieteten deshalb zwei Schulbusse von der örtlichen High School für die Passagiere und einen dritten für die Koffer. Zum Glück waren gerade Sommerferien.

Vermarktet werden die Kreuzflüge als exklusives Luxusereignis. Bei der Ausgestaltung aber wird interessanten Orten und Erlebnissen der Vorzug vor einer Fünf-Sterne-Infrastruktur gegeben. Da Kodiak einer der besten Plätze der Welt ist, um Braunbären zu beobachten, fliegt man dorthin. Das erste Haus am Platz war ein nach süßlichem Raumspray duftendes Businesshotel mit Neonlicht und durchgelegenen Betten, üblicherweise frequentiert von den Vertretern der einheimischen Fischindustrie. Weil Palau im Philippinischen Meer eine der schönsten Unterwasserwelten zu bieten hat, kam dieser abgelegene Archipel auf den Streckenplan.

 

5-Sterne-Hotel “Pestana Cidadela Cascais – Pousada & Art District”: Luxushotel in historischer Kulisse

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Direkt am Atlantik, kaum eine halbe Autostunde von Lissabon entfernt, liegt der mondäne Küstenort Cascais mit seinem Yachthafen, den Sandstränden und der zauberhaften Altstadt. Zu früheren Zeiten von den portugiesischen Königen als Sommerresidenz genutzt, trifft sich hier bis heute der Jetset…

Die imposante Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert ist das Wahrzeichen des noblen Badeortes Cascais in Portugal. Wie es sich für eine Festung gehört, ist sie von mächtigten Steinmauern umgeben. Im 19. Jahrhundert verlegte der portugiesische König Luis I. seine Sommerresidenz hierher, und noch immer nächtigen Staatsgäste und Royals hinter den geschichtsträchtigen Mauern.

Seit wenigen Jahren beherbergt die Zitadelle nun ein luxuriöses 5-Sterne-Hotel: Das “Pestana Cidadela Cascais”. Es gehört zu den Leading Hotels of the World.

5-Sterne-Hotel: Pestana Cidadela Cascais

Sobald der Gast das Festungstor durchschreitet, gelangt er auf einen wunderschönen großen Innenhof, der von aufwendig restaurierten Gebäuden umrahmt ist.

Neben dem Luxushotel findet man außerdem eine Kunstgalerie mit wechselnden Ausstellungen, ein Restaurant mit Café, einen Buchshop sowie weitläufige Gewölberäume, die für Familienfeiern und Firmenevents zur Verfügung stehen.

Den Architekten ist es gelungen, die historische Zitadelle so zu restaurieren, dass sie in unsere Zeit passt. Modernes Interior-Design und zeitgenössische Kunst gehen mit dem ehrwürdigen Gemäuer eine spannende Symbiose ein.

Zimmer und Suiten in historischer Zitadelle

Das 5-Sterne-Hotel verfügt über 126 Zimmer, 18 davon sind Suiten. Die Einrichtung ist modern und von aktuellem, überwiegend minimalistischem Design geprägt.

Besonders reizvoll sind die von bekannten Künstlern ausgestatteten Zimmer. Sogar ein Artist-in-Residence-Programm gehört zum kulturellen Engagement des Hauses.

Doch obwohl der Blick in den Innenhof attraktiv ist, sollte man ein Zimmer mit Aussicht auf Yachthafen und Meer buchen. Abends auf dem Balkon zu sitzen, den Wellen des Atlantik zu lauschen und die uralten, spektakulär beleuchteten Gemäuer zu betrachten, ist eine Erinnerung fürs Leben.

Wellness und Spa

Der Spa des “Pestana Cidadela Cascais” bietet den Gästen zahlreiche Behandlungen und Beauty-Treatments. Darüber hinaus gibt es einen Fitnessbereich und einen Innenpool.

Ein weiteres Highlight ist der Außenpool oben auf der Festungsanlage – mit Blick auf das Meer und den Fischerort. Dort in der Sonne zu liegen und die Aussicht zu genießen, ist ein geradezu erhabenes Gefühl.

Pestana Cidadela Cascais: Frühstück & Service

Das Hotelfrühstück ist von guter Qualität und angenehm umfangreich. Erwähnt sei vor allem der ausgezeichnete Service rund um Hoteldirektorin Joana Soeiro. Sie und ihre Mitarbeiter geben wertvolle Tipps für Restaurants und Ausflüge in Cascais und Umgebung. Es ist eine Freude zu sehen, wie die guten Geister des Hauses ihren Gästen mit viel persönlichem Einsatz zur Seite stehen.

Tipp für alle, die Events, Kongresse oder eine Familienfeier planen: Angesichts der Möglichkeiten und der Weitläufigkeit, die das 5-Sterne-Hotel bietet, ist es perfekt für größere Gesellschaften geeignet.

Fazit: Die Zitadelle mit ihrem Luxushotel ist ein beliebter Anlaufpunkt im Zentrum von Cascais. Insbesondere in kultureller Hinsicht nimmt die Adresse einen festen Platz im Leben des noblen Hafenstädtchens ein.

Cascais ist übrigens für jeden Lissabonbesucher einen Ausflug wert! Manche halten den hübschen Küstenort gar für einen der schönsten der Welt: So hat etwa Stardesigner Philippe Starck eine Villa vor Ort, und Albert von Monaco soll das bezaubernde Cascais sogar schöner finden als seine eigene Heimatstadt.

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Kimberley-Prozess – Konfliktfreie Diamanten

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Sicherlich haben viele von Ihnen noch die schrecklichen Bilder aus den 1990er Jahren vor Augen. Entsetzliche Bürgerkriege wüteten in Afrika. Finanziert wurden die Kämpfe in Sierra Leone und Liberia über sogenannte Blutdiamanten. Rebellengruppen veräußerten illegale Diamanten, um so ihren Krieg gegen die eigenen Leute zu finanzieren. Um diese Entwicklung zu stoppen, wurde erstmals 1998 durch den UNO-Sicherheitsrat ein Ausfuhrverbot von Diamanten aus Angola erhoben. Dies scheiterte zunächst. Erst im Mai 2000 trafen sich mehrere Diamanten produzierende Staaten im südafrikanischen Kimberley, um dieses Problem langfristig zu lösen.

Anfang des Jahres 2003 wurde das Kimberley-Prozess-Zertifizierungssystem (KPCS) umgesetzt. 74 Länder, darunter die Europäische Union (EU), stellvertretend für alle EU-Länder, nehmen daran teil. Der Prozess verpflichtet alle teilnehmenden Länder zu weitreichenden und umfassenden Kontrollen beim Im- und Export von Rohdiamanten sowie zur Kontrolle des Handels und der Produktion, um sicherzustellen, dass Konfliktdiamanten aus dem legalen Handel ausgeschlossen bleiben. Somit dürfen seitdem nur noch Steine gehandelt werden, für die offizielle Herkunftszertifikate des jeweiligen Ursprungslandes vorliegen.

Mittlerweile richten sich mehr als 50 Diamanten produzierende Länder nach den Richtlinien des Kimberley-Prozesses. Durch umfangreiche und strenge Kontrollen kommen keine Konfliktdiamanten mehr in den legalen Handel. Insbesondere die genannten Zertifizierungsinstitute achten sehr darauf, dass sie nur Diamanten zertifizieren, die diesen Richtlinien unterworfen sind. Unsere Großhandelspartner garantieren diese Einhaltung und sind über verschiedene Plattformen so organisiert, dass ein Händler, der in den Verdacht gerät, sich nicht an den Kimberly Prozess zu halten umgehend aus der Plattform ausgeschlossen wird und nicht mehr am Handel teilnehmen darf.

Diamanten als positiver Einfluss

Diamanten werden in aller Welt gefördert (z.B. Afrika, Russland, Australien und Kanada). Sie tragen insbesondere in Afrika dazu bei, dass Krankenhäuser gebaut und Infrastrukturprojekte umgesetzt werden können. Hunderttausende von Arbeitsplätzen werden durch den Diamantenabbau geschaffen. Ein weiteres Beispiel für den positiven Einfluss der Diamantindustrie ist, dass ca. fünf Millionen Menschen weltweit durch den Umsatz der Diamantindustrie Zugang zu medizinischer Versorgung haben.

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Die Italia 12.98 ist da

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Das haben Segelliebhaber und Jachtenfreunde im kommenden Jahr und vor allem auf der Düsseldorfer Messe zu erwarten: Die Vorstellung der Italia 12.98.

Denn eine weitere atemberaubende Jacht aus der Werf von Franco Corazza ist auf dem Markt: Die Italia 12.98. Sie schließt den Kreis der Luxus-Liner von Corazza. Werft- und Entwicklungsteam haben an der für diese Reihe besonderen, aber auch eigenwilligen Formgebung festgehalten. Das Heck fällt, wie bei allen Jachten von Italia, sehr flach ab, während gleichzeitig der Rumpf schräg seitlich nach vorne abfällt. Dazu kommt der besondere Kajütenbau. Die Jacht steht ganz in der Corazza Philosophie, nach der eine jede Italia Jacht bereits von weitem zu erkennen sein soll.

Was ist das neue und besondere am 21.98er Modell? Das Cockpit-Layout entspricht den typischen Anforderungen. Strecker und Fallen verlaufen verdeckt unterhalb der Kajüte, während die Schoten für Groß und Genua über das Cockpit gesteuert werden. Die Italia 12.98 überzeugt vor allem durch die kombinierte und gelungene Umsetzung von Fahrtensegel und ausklappbarer Badeplattform am Heck.

Auch unter Deck erfüllt die rassische Italienerin jeden Anspruch. Ausbau und Qualität springen einem geübten Betrachter unmittelbar ins Auge. Drei Kabinen sowie zwei Nasszellen fanden dies Mal Platz unter Deck.

Die Ersteinführung der Jacht findet auf der Düsseldorfer Messe statt. Hier wir sie das erste Mal dem deutschen Publikum präsentiert. Man geht von einem Einstiegspreis von 332 010 Euro aus – für die Basisversion.

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Die größten Luxus-Yachten der Welt

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Die größte Yacht der Welt zu besitzen, ist ein erstrebenswertes Ziel für so manchen Scheich, Prinzen oder Oligarchen. Seit einigen Jahren scheint daher ein Rennen um dieses Prädikat ausgefochten zu werden. Die Anfang April 2013 ausgedockte „Azzam“ ist aktuell die längste in Privatbesitz befindliche Yacht und gehört, wenig verwunderlich, einem saudischen Prinzen.

Hier die Top-Ten der größten Luxus-Megayachten der Welt

Platz 10: Die “Rising Sun” vom US-amerikanischen Film- und Musikproduzenten David Geffen

Platz 9: Die “Al Salamah” von Sultan ibn Abd al-Aziz Al Saud

Platz 8: Die “Ocean Victory” von dem Unternehmer Wiktor Raschnikow

Platz 5 teilen sich: Die “Topaz” von Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan
Die “Prince Abdul Aziz” von König Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saʿud

Platz 4: Die “Al Said” von Sultan Qabus ibn Sa’id Al Sa’i

Platz 3: Die “Dubai” von Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum

 

Platz 2: Die “Eclipse” von Oligarch Roman Abramowitsch

 

Platz 1: Die “Azzam” von Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud

Roman Abramowitschs 2008/2009 erbaute Luxus-Yacht „Eclipse“ wurde noch während ihrer Konstruktion zweimal verlängert, um schließlich mit 163 Metern die zeitgleich erbaute „Dubai“ von Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum um einen Meter zu übertrumpfen. Der Besitzer der „Azzam“ geht da lieber auf Nummer sicher und überbietet die Eclipse um gleich 17 Meter. 17 Meter: Das sind ziemlich genau drei S-Klassen – in der Langversion.

Eigentümer soll der reichste Araber der Welt sein

Auftraggeber und Besitzer der im April 2013 vom Stapel gelaufenen Azzam soll Branchendiensten zufolge Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud aus Saudi-Arabien, einer der reichsten Männer der Welt (Platz 26 der Forbes-Liste) sein. Walid, der von der New York Times einmal als „arabischer Warren Buffet“ bezeichnet wurde, ist unter anderem an Konzernen wie Walt Disney, Apple, Twitter, McDonald’s und der Hotelkette Four Seasons beteiligt.

Die wohl teuerste Motoryacht der Welt

Nicht nur größer, auch teurer als Abramowitschs Yacht ist des Prinzen – der kurzzeitig als erster Privatmensch einen eigenen Airbus A380 besaß – neuestes Luxus-Gefährt: Laut einer Internetausgabe der New York Post beliefen sich die Baukosten der Azzam auf 490 Millionen Euro – das sind im Vergleich zu den angefallenen Konstruktionskosten der Eclipse rund 150 Millionen Euro mehr.

Made in Germany

Sowohl „Azzam“ als auch „Eclipse“ wurden in deutschen Werften gebaut: Erstere bei der Bremer Firma Lürssen, letztere bei Blohm + Voss aus Hamburg. Das Unternehmen Lürssen ist Weltmarktführer für den Bau zivil genutzter Megayachten. Megayachten – darunter werden Yachten mit einer Länge von über 60 Metern und einer besonders luxuriösen Ausstattung wie beispielsweise Kino, Pool und Hubschrauberlandeplatz verstanden.

Luxuriöses Interieur im Empire-Stil

Über die Innenausstattung der siebenstöckigen „Azzam“ wird bisher ein Geheimnis gemacht. Offiziell ist lediglich bekannt, dass das Schiff über einen fast 30 Meter langen Wohnsalon mit einer Breite von rund 20 Metern verfügt und das Innendesign vom Franzosen Christophe Leoni im Empire-Stil gestaltet wurde. Ein Stil, der mit seinen typischen Goldbeschlägen, Marmorsäulen und römischen Motiven Macht und Größe demonstrieren soll.

Megayacht braucht Mega-Hafen

Angetrieben wird die „Azzam“ durch zwei 94.000 PS-starke Dieselmotoren. Mit einer Geschwindigkeit von 30 Knoten kann Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud in Kürze die luxuriösen Häfen des Mittelmeers ansteuern und den anderen Yacht-besitzenden Scheichs und Oligarchen seinen Triumpf demonstrieren. Man darf gespannt sein, wie lange er anhält. Kleiner Wermutstropfen: Aufgrund ihrer Größe kann die „Azzam“ nur in einigen, speziellen Mega-Yacht-Häfen anlegen – Monaco, Puerto Portals (Mallorca) sowie die Costa Smeralda (Sardinien) sind jedoch selbstverständlich vorbereitet auf die Ankunft der größten Motoryacht der Welt.

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Die fünf größten Segelyachten der Welt

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Die größte Segelyacht der Welt stammt aus Bremen: Seit ihrem Stapellauf 2006 in der Lürssen-Werft führt die 92 Meter lange Eos das jährliche Ranking des Magazins BOOTE EXKLUSIV an. Sie gehört dem amerikanischen Medienmogul Barry Diller.

Die größten Segelyachten der Welt: Das Ranking

1. Eos, 92 Meter
2. Athena, 90 Meter
3. Maltese Falcon, 88 Meter

4. Aquijo, 85 Meter
5. “M5”, 78 Meter

Strengste Geheimhaltung war während der drei Jahre Bauzeit der Eos mit der Lürssen-Werft vereinbart. Mit 1500 Tonnen segelt der Dreimastschoner seitdem als größte Yacht der Welt über die Meere. Der Name Eos entstammt der griechischen Mythologie und steht für die Göttin der Morgendämmerung. Der Eigner ist übrigens mit eine Ikone der Modeszene verheiratet: Designerin Diane von Fürstenberg.

Eos und Athena besetzen Platz 1 und 2

Dem Ranking der 200 größten Segelyachten zufolge werden auch die folgende Plätze seit Jahren von den gleichen Namen belegt. So liegt die Athena mit genau 90 Metern Länge noch immer direkt hinter der Eos. Auch hier kommt der Eigner aus den USA. Jim Clark hatte seine Yacht bei Royal Huisman in den Niederlanden bauen lassen. Nach elf Jahren will er sich nun offenbar von seinem Schiff trennen. Dem Vernehmen nach steht es aktuell zum Verkauf.

Maltese Falcon: Eignerin ist eine Geschäftsfrau

Wiederum zwei Meter Länge trennen den Drittplatzierten von seinem Vorgänger. Die Maltese Falcon ist 88 Meter lang und wurde von der italienischen Werft Perini Navi gebaut. Die Werft hat weltweit einen besonders guten Ruf, was den Bau von großen Seglern angeht. Die Maltese Falcon gehört der griechischen Geschäftsfrau Elena Ambrosiadou.

Einziger Neuzugang: Die Aquijo

Die 85 Meter lange Aquijo ist der einzige Neuzugang unter den Top Ten. Die Masten der 1575 Tonnen schweren Alu-Stahlyacht ragen ganze 90 Meter in die Höhe, die Segelfläche beträgt 3200 Quadratmeter.

Mit 78 Metern rangiert die “M5” auf Platz 5 und ist die weltweit größte Slup. Gezeichnet wurde die Yacht von Ron Holland. Masthöhe: stolze 88,3 Meter.

Die größten Segelyachten der Welt: Neue Platz 1 im nächsten Jahr

Im nächsten Jahr wird sich das Ranking mit Sicherheit verschieben. In der German Naval Yards Werft an der Kieler Förde wird unter dem Projektnamen „White Pearl“ ein Segelschiff gebaut, das alle bisherigen übertreffen wird: Mit einer Länge von über 145 Metern wird der Dreimaster nach dem Stapellauf die bislang im internationalen Ranking auf Platz 1 rangierende „EOS“ um mehr als 50 Meter überragen.

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Fisher Island Club – Insel der Superreichen

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Auf Fisher Island ist man unter sich. Die Inselbewohner und ihre Nachbarn heißen Arnold Schwarzenegger, Madonna, Robert Redford oder Oprah Winfrey. Die erste Familie hier waren übrigens die Vanderbilts; sie gilt bis heute als eine Art „Hochadel“ der amerikanischen Gesellschaft.

132 Einwohner und sie alle sind reich, sehr reich! Das Pro-Kopf-Einkommen der Bewohner von Fisher Island in Florida ist das höchste in den gesamten USA. Kein Wunder also, dass die Idee von Fisher Island als Luxus-Domizil auf die Dynastie Vanderbilt zurückgeht, die Familie, die bereits vor über 150 Jahren Newport an der Ostküste zum Ferien- und Wochenenddomizil der oberen Zehntausend auserkoren hatte.

Die Ferienresidenz der Vanderbilts auf Fisher Island bei Miami

In den 1920er Jahren bewohnten die Vanderbilts als einzige Familie das Inselparadies im Atlantischen Ozean. Die Residenz der Vanderbilts im maurischen Stil mit Villa, Gästehäusern und einem Atelier wurde ausschließlich im Winter bewohnt. Das Anwesen steht heute noch an selber Stelle und lässt sich über den noblen Fisher Island Club als Ferienunterkunft buchen. Eingerichtet mit hohem Wohnkomfort im klassischen Stil gehört sie zu den feinsten Adressen überhaupt.

Wer darf auf Fisher Island wohnen?

Angelehnt an die Architektur und dem Interieur der Vanderbilt-Villa entstanden zum ersten Mal in den 1980 Jahren Häuser für weitere Feriengäste. Auch wenn die Insel von da an nicht mehr im privaten Besitz nur einer Familie war, für die Öffentlichkeit ist sie bis heute allein für 465 Bewohner, dessen Angestellten sowie zahlenden Gästen erreichbar.

Fisher Island Club – Freizeitvergnügen für die oberen Zehntausend

Im letzten Jahr wurde der Fisher Island Club für mehr als 60 Millionen US-Dollar rundum saniert. In Tradition der Vanderbilts stehen Golf, Tennis und natürlich der Yachtsport mit Inseleigenen Marina im Fokus der gehobenen Freizeitbeschäftigung. Insgesamt gibt es sechs gastronomische Betriebe auf Fisher Island, vom Beach Club über die Sport Bar bis zum Gourmet Restaurant. Wer möchte, kann sich das Essen auch in-house servieren lassen. Hobby-Köche kommen im Gourmetmarkt auf ihre Kosten.

© Kevin Syms

Luxus-Resort mit eigener Infrastruktur in Florida

Zudem gibt es Boutiquen, Spa, Friseur, Fitnessstudio – sogar auf Bank und Reinigung braucht auf Fisher Island niemand zu verzichten, was durchaus Sinn macht: Die Insel ist nur mit einer privaten Fähre zu erreichen, die rund um die Uhr im 15-Minuten-Takt verkehrt – abgesehen von der Anreise in der eigenen Yacht oder dem Helikopter.

Fisher Island – die sicherste Insel der Welt

Fisher Island gilt als derzeit sicherste Insel der USA. Ohne Einladung darf niemand von außen die Insel betreten. Hotelgäste werden bereits bei ihrer Buchung vom Fisher Island Club überprüft. Ein infrarotgestütztes Satelliten-System überwacht die Insel 24/7. Wer dort weder wohnt, noch urlaubt, kann den Club mit seinen sportlichen und kulinarischen Möglichkeiten nutzen. Aber niemanden wird es jetzt wundern, dass die Aufnahme nicht jedem zusteht. Die Gebühren von 10.000 Dollar aufwärts stellen dabei die geringste Hürde dar.

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